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    Schweinfurt

    Zum Sechsjährigen: Passion4Saxxes in der Disharmonie

    Passion4Saxxes: Volles Haus beim Jubiläumskonzert in der Disharmonie. Foto: Heiko Schemmel

    Das Jubiläumskonzert zum sechsjährigen Bestehen von Passion4Saxxes bescherte laut einer Pressemitteilung der Kulturwerkstatt Disharmonie ein volles Haus. Für dieses unter dem Motto „Another Sunday Evening“ stehende Konzert hatten sich die jungen Musiker etwas Besonderes für die fast 100 Gäste einfallen lassen. Es gab keine fertige Setlist, sondern eine Reihe von farbigen Päckchen, die auf Zuruf aus dem Publikum geöffnet wurden und ein Thema enthielten, welches mit mehreren Titeln verknüpft war und durch ein passendes Bühnenbild untermalt wurde.

    Zu den Themenblöcken und Titeln gaben Anna-Christine Brand (Tenorsaxophon), Maria Maier (Baritonsaxophon), Anna-Lena Weigand (Altsaxophon & Klarinette) und Christof Kern (Sopran- & Altsaxophon) dann in gewohnt lockerer und charmanter Art einige Informationen. Die Päckchen „Berlin“ und „Hamburg“ erinnerten an die beiden Tourneen des Ensembles in den Jahren 2016 und 2018, „Show Acts“ zeigte mit dem Blues Brothers Medley, einem Michael Jackson Medley mit kleiner Moonwalk-Einlage und dem Peter Gunn Thema zu viert auf 2 Saxophonen gespielt, bei gleichzeitiger Auflösung eines verdrehten Zauberwürfels, die Entertainment-Qualitäten des Quartetts. Es gab aber auch ein Päckchen „Mond“ mit Titeln zu diesem Thema, das die Komponisten schon immer inspirierte, wie die Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven in Moonlight Memories offenbarte.

    In den beiden Päckchen „Lieblingsstücke“ und „Unvergessen“ fanden sich musikalische Highlights aus dem Passion4Saxxes Repertoire wie die Bohemian Rhapsody von Freddie Mercury oder Take Five von Dave Brubeck und das Päckchen „Neues“ enthielt neue Stücke, die teilweise zum ersten Mal live vor Publikum zu hören waren. Als die sieben Päckchen nach fast zwei Stunden Spielzeit aufgebraucht waren, verlangten die begeisterten Zuhörer mit frenetischem Beifall und Zugaberufen nach mehr und glücklicherweise fand sich hinten auf der Bühne noch ein kleines „Zugaben“ Päckchen. Zuerst war die jazzige Version des Pink Panther Themas zu hören und als Abschluss wünschten die jungen Musiker den Gästen dann mit der Sandmann-Melodie als witziges Intro von Mr. Sandman einen guten Nachhauseweg und eine gute Nacht.

    Bearbeitet von Helmut Hickel

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