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    Poppenhausen

    Zustimmung für die Pläne „Alte Schule Kronungen“

    Die Sanierung der 'Alten Schule Kronungen' kann weiter voran getrieben werden. Der Gemeinderat stimmte für die Pläne von Joachim Perleth.
    Die Sanierung der "Alten Schule Kronungen" kann weiter voran getrieben werden. Der Gemeinderat stimmte für die Pläne von Joachim Perleth. Foto: Hans-Peter Hepp

    Die Alte Schule in Kronungen war gleich zweimal Thema der letzten Sitzung in dieser Wahlperiode in Poppenhausen. Joachim Perleth zeigte den Stand der Planungen im Gebäude auf und nannte seine Überlegungen Machbarkeitsstudie und seine vorgelegten Kalkulationen erste Schätzungen mit einem "breiten Zielkorridor". Andre Lohmann fokussierte seine Präsentation auf das"Drumherum", auf den Tanzplan, den Kinderspielplatz, die Freiflächen und die Begrünung im Areal Schloßgasse und Kirche.

    Perleths Zeichnungen bestätigten die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung, die Pläne der einzelnen Stockwerke unterstrichen die bereits eingereichten Ideen. Das Dachgeschoss bleibt als Lagerplatz oder für die Haustechnik erhalten, für Personen aber gesperrt. Bis zu 29 Menschen dürfen gleichzeitig an Veranstaltungen im oberen Geschoss teilnehmen, im Parterre mit kleiner Küche und Toiletten ist Raum für größere Events. Auch im Keller kann sich Perleth einiges vorstellen und präsentierte Alternativen für den Unterbau. Im Mittel schätzt der Planer nach seinen bisherigen Erfahrungen die Kosten (sogenannter Kostenrichtwert) auf rund 725 000 Euro, die Förderquote sieht er bei über 50 Prozent.

    Großer Gemeinschaftsplatz

    Auch im Umfeld ist eine großzügige Förderung durchaus möglich. Die Planer wollen die Garagen abreißen und eine Treppe beseitigen, schaffen so einen großen Gemeinschaftsplatz und ermöglichen einen zusätzlichen Zugang zu den Kellerräumen. Ins alte Schul- und Rathaus gelangen Besucher barrierefrei, die Toiletten sollen für Besucher der Kirche geöffnet werden, die Räume und die Flächen in Absprache mit der Kirche gemeinsam genutzt werden. Auf rund 735 000 Euro taxierte Architekt Andre Lohmann die Kosten (sogenannte Kostenschätzung) für den Außenbereich.

    Vier Bauvorhaben im Genehmigungsverfahren lagen den Gemeinderäten diesmal vor. Alle Pläne wurden vom Gemeindeparlament einstimmig verabschiedet. In Pfersdorf entsteht ein Mehrfamilienhaus mit Carport, eine Terrasse in Maibach erhält eine Überdachung und in Poppenhausen wird ein weiteres Carport errichtet. Diskussionen gab es nur über ein Einfamilienwohnhaus in Kützberg, das laut Bebauungsplan nur als Betriebswohnung zugelassen werden kann. Der Bauherr kann dies nachweisen, die Räte stimmten auch hier zu.

    Friedhofsmauer wird teurer

    Um 30 Prozent über dem Schätzwert liegt der günstigste Kostenvoranschlag für die Sanierung der Friedhofsmauer in Kronungen. Der Bauhof der Gemeinde hatte das Mauerwerk unter die Lupe genommen und festgestellt, dass die Umsetzung der Pläne durch externe Spezialisten erfolgen muss. 134 000 Euro kostet die Instandsetzung.

    Einig waren sich die Räte bei der Auftragsvergabe für die Verlegung von Leerrohren im Rahmen des Straßenbaus "Am Berg" in Pfersdorf. Schiefgelaufen ist die geplante Beschaffung eines mittleren Löschfahrzeuges. Geschäftsleiter Thomas Hahn schilderte auf Nachfrage, was in der Ausschreibung nicht wunschgemäß gelaufen war und schlug deshalb eine Aufhebung der Ausschreibung vor. Einstimmig folgte der Gemeinderat diesem Vorschlag. Poppenhausen will sich innerhalb der nächsten Monate weiter um das Feuerwehrauto bemühen.

    Zwei Beschlüsse aus den nichtöffentlichen Sitzungen – den Kauf eines Kleintraktors für den Bauhof und die Vergabe von Arbeiten für die Werntalhallensanierung  – gab Bürgermeister Ludwig Nätscher bekannt.

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