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    Ettleben

    Zwei Leistungsprüfungen an einem Tag erfolgreich absolviert

    Das Abzeichen in Bronze (Stufe 1) erhielten: Heiko Schreiber, Philipp Endres, Lorenz Mündlein, in Silber (Stufe 2): Manuel Manuth, Sascha Kober, in Gold (Stufe 3): Jonas Prause und in Gold-Blau (Stufe 4): André Höchemer, Markus Zeißner, Oliver Kelly. Foto: Oliver Kelly

    Sieben Teilnehmer der Jugendfeuerwehren Ettleben und Schnackenwerth legten gemeinsam am Samstag erfolgreich die Jugendleistungsprüfung ab. Bei der Jugendleistungsprüfung wurden von den unter 18-jährigen Feuerwehranwärtern, Grundwissen des Feuerwehrhandwerks abgeprüft.

    So mussten neben einem kurzen schriftlichen Test mehrere praktische Übungen absolviert werden, die teilweise einzeln oder im Trupp (zu zweit) geprüft wurden. Hierzu gehörten zum Beispiel unterschiedliche Knoten und Stiche, das Kuppeln von Saugschläuchen, das korrekte Ausrollen eines C-Schlauches oder der richtige Umgang einer Kübelspritze.

    Die jungen Kameraden zeigten vor den Schiedsrichtern des Landkreises Schweinfurt (Kreisbrandinspektor Reinhold Achatz, Kreisbrandmeister Thomas Heffels, Kreisbrandmeister Wallfried Fröhr) und einigen Zuschauern eine ordentliche Leistung und dürfen ab sofort stolz das Jugendleistungsabzeichen an ihrer Feuerwehruniform tragen.

    Bestanden haben die Prüfung: Niklas Treutlein, Leo Schneiderbanger, Julian Kraus und Niko Walter von der Jugendfeuerwehr Schnackenwerth, sowie Luis Janiella, Julian Heß, Luca Förster von der Jugendfeuerwehr Ettleben. Sascha Kober, der als sogenannter "Auffüller" den Trupp vervollständigte, absolvierte mit seinem Alter von sage und schreibe 38 Jahren die Jugendleistungsprüfung mit Bravour.

    Anschließend hieß es für die Löschgruppe, bestehend aus acht Feuerwehrdienstleistenden und einem Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Ettleben: Antreten zur Abnahme der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Insgesamt hatte die Löschgruppe 190 Sekunden Zeit, einen vollwertigen Löschangriff aufzubauen. Ziel war es, drei mit Wasser gefüllte Eimer von einem Sockel umzuspritzen. Erst als der Letzte der drei Eimer durch den Schlauchtrupp zu Fall gebracht wurde, stoppte die gemessene Zeit.

    Neben dem Löschangriff mussten noch Knoten und Stiche, Zusatzaufgaben sowie das Kuppeln einer Saugleitung, ebenfalls auf Zeit (110 Sekunden) vorgeführt werden. Das alles geschah unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter des Landkreises.

    Das Fazit am Schluss fiel deutlich positiv aus. Die Einsatzübung verlief sauber und ordentlich, so Kreisbrandinspektor Achatz bei seinem Schlussresümee. Er freute sich besonders allen Teilnehmern das Abzeichen anstecken zu dürfen. Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl zeigte sich auch erfreut über die Leistung der Mannschaft und für die investierte Freizeit für den Feuerwehrdienst. Auch Kommandant Alexander Janiella schloss sich seinen Vorrednern an und dankte für den erbrachten Einsatz.

    Bearbeitet von Gabriele Kriese

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