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    Oberschwarzach

    Absauganlage für das Feuerwehrhaus

    Das Feuerwehrhaus Oberschwarzach muss mit einer Absauganlage mit Druckluftversorgung ausgestattet werden.
    Das Feuerwehrhaus Oberschwarzach muss mit einer Absauganlage mit Druckluftversorgung ausgestattet werden. Foto: Gudrun Theuerer

    Da für das Feuerwehrhaus in Oberschwarzach eine Absauganlage erforderlich ist, wurde die Feuerwehr damit beauftragt, entsprechende Angebote einzuholen. Zweiter Kommandant Stephan Jehle stellte in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung die Angebote vor.

    Dabei führte er aus, dass zu der Absauganlage auch ein Druckluftversorgung mit notwendig ist. Von den drei angefragten Firmen für die Druckluftversorgung hatte die Firma DF Druckluft-Fachhandel aus Herrenberg das wirtschaftlichste Angebot in Höhe von rund 4200 Euro abgegeben. Die Montage wird die Feuerwehr in Eigenregie durchführen, genauso wie die Herstellung der erforderlichen Wandhalterung. Die Kosten hierfür liegen bei rund 500 Euro.

    Für die Montage der Absauganlage  kommen rund 1000 Euro dazu (200 Euro für die Kernbohrung und 780 Euro für die benötigte Hebebühne). Das Einspeisekabel mit der Deckenhalterung, welches für das neue Fahrzeug benötigt wird (Druckluft und Strom), kostet lt. vorliegendem Angebot der Firma Metzler Feuerschutz GmbH, Waldbüttelbrunn 275,84 Euro brutto.

    Gesamtkosten von 17 000 Euro

    Für die Abgasanlage lagen zwei Angebote vor, so Jehle. Aufgrund des kurzfristigen Eingangs konnte das günstigere Angebot nicht vollständig geprüft werden. Mit dem höheren Angebot liegen die Gesamtkosten bei rund 17 000 Euro. Rund 1500 Euro wurden als Reserve und für die benötigten Montageteile mit eingerechnet. Sollte das zweite Angebot für die Absauganlage passen, so reduzieren sich die Kosten um 2000 Euro.

    Mit zwei Gegenstimmen beauftragte der Marktgemeinderat die Feuerwehr, die Absauganlage und Druckluftversorgung entsprechend den Angeboten zu besorgen und den Einbau zu koordinieren.

    Projekt "Bürgerbus"

    Quartiersmanagerin Anneke Schilling berichtete anhand einer Präsentation über den aktuellen Stand zum Thema Bürgerbus. Die Beratung mit Bürgermeister Manfred Schötz, den Marktgemeinderäten Jürgen Moller und Georg Solf sowie Anneke Schilling ergab, dass für die Testphase das Leasen auf vier Jahre am günstigsten erscheint. Zahlreiche Punkte sind aber außerdem noch zu klären, wie zum Beispiel der rechtliche Rahmen. So soll das Projekt Bürgerbus bzw. "MOBS" (Mobilität Oberschwarzach) eine, im Interesse der Markgemeinde handelnde öffentliche Einrichtung sein. Dazu muss ein Beschluss des Markgemeinderats zur Einrichtung und zum Betrieb eines Bürgerbusses erfolgen. Die Absicherung sollte möglichst über bereits bestehende Versicherungen der Gemeinde erfolgen.

    Senioren als Zielgruppe

    Die Organisation, Koordination, Verwaltung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sind weitere Punkte die noch geklärt werden müssen. Wer ist die Zielgruppe, wer kann das Angebot ebenfalls brauchen und nutzen? Dazu gehören nicht nur die Senioren sondern auch Vereine, Gruppen oder Institutionen. Und schließlich sind noch die Kosten für Unterhalt und Betrieb zu ermitteln.

    Im Anschluss der Präsentation äußerte sich Bürgermeister Schötz dahingehend, dass letztendlich "Corona" entscheide, wann der Bürgerbus angeschafft wird mit der Folge, dass der neue Marktgemeinderat dann die Entscheidung zu treffen habe.

    Förderung von Kleinprojekten

    In ihrem Bericht zum Quartiersmanagement erinnerte Anneke Schilling noch an das Projekt "Regionalbudget" der Region Main-Steigerwald für das noch bis zum 31.05.2020 Förderanfragen für Kleinprojekte eingereicht werden können.

    Infos dazu unter region-main-steigerwald.de.

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