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    Wipfeld

    Auf dem Weg in die Digitalisierung

    Die Technik stand im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung, es ging um verschiedene Digitalisierungs-Projekte. Wie Bürgermeister Tobias Blesch informierte, hat sich die Gemeinde Anfang Juni erfolgreich für eine Teilnahme am EU-Programm WiFi4EU zum Aufbau kostenloser Wi-Fi-Netze im öffentlichen Raum beworben. 15 000 Euro stehen nun per Gutschein zur Verfügung, vorausgesetzt es gibt mindestens zehn Zugangspunkte und das installierte Netz geht innerhalb von 18 Monaten nach Gegenzeichnung der Finanzhilfevereinbarung in Betrieb.

    Intensiver diskutiert wurden im Gremium die fünf, vom Bürgermeister vorgeschlagenen Standorte Marktplatz, Bachgasse, Follinaplatz, Mainfähre und Kirchberg 6. Die Frage ist nun, so Blesch, wie Wipfeld den Gutschein am sinnvollsten für Bürger und Gäste einsetzt; wie Tobias Lother ausführte, kommen einzelne Anschlüsse wohl billiger, ein normaler Ausbau - so Markus Schott - ist kostentechnisch zwar "überschaubar", doch letztendlich "entscheidet das Geld", was wie, wo realisiert wird.

    Abschließend befürworteten die Ratsmitglieder einstimmig den Aufbau eines WiFi-Netzes und die Übernahme der Betriebskosten für mindestens drei Jahre; die Verwaltung ermittelt nun in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma den Kostenaufwand für die Einrichtung und deren Folgekosten für alle fünf Vorschläge, berücksichtigt werden insbesondere, wie Gabriele Brach und Berthold Braun forderten, Standorte mit hoher gesellschaftlicher Frequentierung.

    Rechnungsergebnisse bekannt gegeben

    Weiter ging es dann mit dem von Beratungsfirma und Vermessungsamt empfohlenen und dann einstimmig beschlossenen Verfahrenseinstieg in den Ausbau von gigabitfähigen Breitbandnetzen. Favorisiert wird dazu eine bonusdotierte interkommunale Kooperation mit Schwanfeld und Waigolshausen. Einstimmig votierte das Gremium für die Beauftragung der Würzburger Firma Dr. Först Consult, die jetzt für knapp 1800 Euro eine Bestandsaufnahme und die Markterkundung im Gemeindegebiet durchführt und darüber hinaus - ein neuer Punkt auf der Tagesordnung - auch das Verfahren zur Anbindung des Rathauses an das Glasfasernetz begleitet, hier werden 2000 Euro Honorar fällig.

    Außerdem gab Bürgermeister Blesch die Rechnungsergebnisse 2019 - "eine erfreuliche Formalie" - bekannt: 2019 schloss der Gesamthaushalt mit knapp 4,2 Millionen Euro. 145 580 Euro wurden vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt zugeführt. Dank des Überschusses im Verwaltungshaushalt von gut 18 000 Euro musste die ursprünglich geplante Zuführung vom Vermögenshaushalt in Höhe von gut 16 000 Euro nicht in Anspruch genommen werden.

    Abschließend informierte Blesch, dass die Dienstleister-Firma Schwab Industries nun Bauhof und Kindergarten in punkto Arbeitssicherheit und Gefährdungsbeurteilung individuell betreut.

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