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    Schwebheim

    Beauftragte fungieren als Bindeglied

    Eine ganze Reihe von Bauangelegenheiten stand auf der Tagesordnung des Schwebheimer Gemeinderats. Die meisten Baugesuche – egal ob genehmigungsfrei, mit einzelnen Befreiungen oder im "großen" Verfahren – wurden vom Gemeinderat gebilligt.

    Dreimal wollen die Bauherrn eine Unterstellmöglichkeit für Gartengeräte und Utensilien auf dem eigenen Grund errichten, das Aufstellen von Bürocontainern wurde angezeigt, der Anbau einer Küche und Familienhäuser mit Garagen beantragt. Einzig der geplante Bau einer Garage direkt an der Grundstücksgrenze wurde vom Gemeindeparlament abgelehnt. Bauamtsleiter Ruthard Vogel zitierte aus der aktuellen Rechtsprechung und sah das "Gebot der Rücksichtnahme" durch die Garage als nicht eingehalten an. Die Garage beschattet die Terrasse des Nachbarn wesentlich und versperre ihm die Aussicht. Der Wert des Nachbarhauses könne so sinken, die Lebensqualität der Nachbarn werde so beeinträchtigt. Da das Grundstück  genügend Raum für andere Lösungen lasse, setzt der Gemeinderat auf eine Änderung der eingereichten Pläne.

    Bürgermeister Volker Karb verlas die in nichtöffentlicher Sitzung beschlossene Besoldung der Bürgermeister. Seine Stellvertreter werden zu Eheschließungsbeamten bestellt und können im Trauzimmer – das ist zur Zeit der Sitzungssaal im Rathaus – beim "offiziellen" Ja-Wort ihre Pflicht erfüllen.

    Relativ schnell wurden alle Beauftragten der Gemeinden bestellt. In Schwebheim gibt es eine ganze Reihe von Gemeinderäten, die als Bindeglied zwischen den Bevölkerungsgruppen, der Verwaltung und den politischen Gremien tätig sind. Hier finden sich neben den Jugend- und Seniorenbeauftragten unter anderem auch Ansprechpartner rund um das Bauen und für ökologische Angelegenheiten in der Flur.

    Neue Broschüre wird erstellt 

    Die neue Ortsbroschüre wird derzeit erstellt, und es kam zu Nachfragen aus den Vereine. Volker Karb präsentierte eine pragmatische Lösung. Die Ortsbroschüre, die über Jahre Gültigkeit besitzen soll, geht relativ kurz auf die vielfältige Vereinsszene ein und verweist auf Internetangebote – direkt von den Vereinen und über die gemeindliche Homepage. Zusätzlich kann eine Vereinsbroschüre entstehen, deren "Lebensdauer" kürzer ist und die deshalb den Wechseln an der Spitze der Gruppen eher gerecht wird.

    Ärger gab es zuletzt rund um das Thema Jugend und Spielplätze. Offensichtlich mit alkoholischen Getränken ausgestattet, müssen sich  Jugendgruppen heimlich auch an den Spielplätzen getroffen haben. Die Gemeinderäte berichteten von Gesprächen mit den Heranwachsenden, die danach einsichtig die Treffen für beendet erklärten. Ob und wie man das Zusammentreffen der Jugendlichen steuern könne, wurde im Gremium diskutiert. Einig war man sich, dass man die Spielplätze und die Anwohner an den Treffpunkten so weit wie notwendig schützen wolle.

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