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    Stadtlauringen

    "Christliches Zeichen in der Krise"

    Eine Erinnerung an vergangene Sommer: Pfarrer Evaristus mit Frauen aus dem Vorstand des Pfarrgemeinderats: (von links) Claudia König und Monika Erhard sowie Kirchenrechnerin Manuela Neubert und Gemeindereferentin Angela Stein.
    Eine Erinnerung an vergangene Sommer: Pfarrer Evaristus mit Frauen aus dem Vorstand des Pfarrgemeinderats: (von links) Claudia König und Monika Erhard sowie Kirchenrechnerin Manuela Neubert und Gemeindereferentin Angela Stein. Foto: Archiv Eugen Daigeler

    Als "christliches Zeichen in der Krise" sieht Pfarrer Eugen Daigeler die Spende von 1480 Euro aus der Pfarreiengemeinschaft Stadtlauringen für Notleidende in Nigeria.

    Seit einigen Jahren kam Pfarrer Evaristus Ekweke aus Nigeria regelmäßig in den Sommermonaten nach Stadtlauringen. Er wirkte hier als Aushilfe in der Seelsorge. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen kann er in diesem Jahr nicht ins Schweinfurter Oberland kommen.

    Allerdings schickte er aus seinem Land einen Hilferuf. Viele Menschen dort seien von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie hart getroffen. Die Kirche ist vielerorts die einzige funktionierende Institution und Hilfsorganisation. Mit Unterstützung mehrerer Bischöfe hat Pfarrer Evaristus zusammen mit den Priesterseminaristen, deren Ausbilder er ist, eine Hilfsstelle in Owerri im Südosten des Landes für Bedürftige auf die Beine gestellt.

    Pfarrer Eugen Daigeler gab das Anliegen an die Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner weiter, und die Gläubigen zeigten sich überaus großzügig. In wenigen Tagen kamen 1480 Euro an Spenden zusammen, die bereits weitergeleitet wurden. Wichtig ist, dass die Hilfe direkt vor Ort ankommt.

    Für Pfarrer Daigeler ist das "ein sichtbares Zeichen der weltweiten Gemeinschaft in der Kirche, gelebtes Christentum in der Krise."

    "Wir beten füreinander und helfen einander", sagte Pfarrer Evaristus am Telefon, als er sich herzlich für die Hilfe von "seinen Stadtlauringer Freunden" bedankte.

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