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    Dingolshausen

    Der Defibrillator "sagt einem alles"

    Einweisung in die Bedienung der Defibrillatoren für Dingolshausen und Bischwind. Im Bild Margit Hauck und Rudi Aumüller (beide Countryclub 'El Borrachon'), Franz Parzefall (Strätz Medizintechnik), Barbara Hock (Frauenbund Bischwind), Guido Schreck (Fensterbau Schreck), Matthias Pfister (Feuerwehr Bischwind), Marion Heger (zweite Bürgermeisterin) und Nicole Weissenseel-Brendler (Bürgermeisterin).
    Einweisung in die Bedienung der Defibrillatoren für Dingolshausen und Bischwind. Im Bild Margit Hauck und Rudi Aumüller (beide Countryclub "El Borrachon"), Franz Parzefall (Strätz Medizintechnik), Barbara Hock (Frauenbund Bischwind), Guido Schreck (Fensterbau Schreck), Matthias Pfister (Feuerwehr Bischwind), Marion Heger (zweite Bürgermeisterin) und Nicole Weissenseel-Brendler (Bürgermeisterin). Foto: Gerald Effertz

    Es kann passieren, dass das Herz nicht mehr so will, wie es soll. Dann ist es wichtig schnell zu helfen. Sollte der Patient nicht mehr ansprechbar sein, liegt es nahe, dass er vielleicht ein Herzproblem hat. Dann kommt es auf jede Sekunde an. Eventuell wird ein Defibrillator gebraucht. Die Handhabung eines solchen automatischen externen Defibrillators ist denkbar einfach. Und in Dingolshausen und Bischwind sind solche Geräte nun im Notfall schnell greifbar.

    Die Standorte sind in Dingolshausen im Sportheim und am Freiraum sowie in Bischwind am Gemeindehaus. Die Geräte führen, nachdem sie geöffnet wurden, den Benutzer mit klaren und deutlichen Anweisungen durch den ganzen Vorgang der Wiederbelebung. "Kleben sie nun die beiden Pads wie abgebildet auf den entblößten Oberkörper", steht da beispielsweise. Wird vom Gerät erkannt, dass ein sogenannter "Schock" vonnöten ist, kommt die Warnung, dass bei der Abgabe des "Schocks" niemand den Patienten berühren darf.

    Vertreter der beiden freiwilligen Feuerwehren, der beiden Frauenbund-Vereine, des FV Dingolshausen sowie des Country-Clubs und Gemeindebedienstete trafen sich am Freiraum Dingolshausen, um mit Franz Parzefall aus dem Vertrieb der Firma Medizintechnik Strätz aus Estenfeld die Handhabung der Geräte zu testen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Marion Heger hatte diese Einweisung organisiert. Sie freute sich mit Bürgermeisterin Nicole Weissenseel-Brendler über das Interesse der Vereins-und Organisationsvertreter sowie einiger Sponsoren.

    Vereine und Firmen finanzieren Anschaffung mit

    "Herr Parzefall hat dass sehr gut rübergebracht", schilderte Teilnehmerin Barbara Hock ihren Eindruck. "Alle Teilnehmer waren begeistert dabei". Rudi Aumüller, der ebenfalls bei der Einweisung dabei war, macht deutlich: "Das Gerät sagt einem alles, man muss nur auf die Ansagen hören". Unterweiser Franz Parzefall versicherte, "der einzige Fehler, den man machen kann, ist nicht zu helfen".

    Der Kauf der Geräte kostet die Gemeinde Dingolshausen 6600 Euro. Geld für die Defibrillatoren haben folgende Vereine und Firmen der Gemeinde bereits zur Verfügung gestellt oder zugesagt: Country-Club "El Borrachon", Fensterbau Schreck sowie aus Bischwind gemeinsam die Feuerwehr und der Frauenbund. "Weitere Spenden werden gerne angenommen", so Organisatorin Marion Heger.

    Sie dankte Franz Parzefall für die Bereitschaft, eine weitere Einweisung abzuhalten, sobald die Corona-Lage wieder eine größere Anzahl von Teilnehmern möglich macht. Dann will man möglichst viele Bürger erreichen. "Das Wichtigste ist eben, dass der Defbrillator im Ernstfall auch genutzt wird", sagte Bürgermeisterin Nicole Weissenseel-Brendler.

    Sie wies darauf hin, dass die Initiative zum Kauf der Defibrillatoren noch von ihrem Amtsvorgänger Lothar Zachmann angegangen wurde. Sie findet es "eine super Sache, wenn wir damit Leben retten können". Das Gemeindeoberhaupt dankte allen Spendern und "allen, die sich die Zeit für diese Unterweisung genommen haben". Lob zollte Weissensseel-Brendler Marion Heger und Sylvia Obergfell (LWD) für die Organisation.

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