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    Zeilitzheim

    Die Ortssprechanlage ruft zum Gebet

    Bei der ersten ökumenischen Abendandacht, welche über die Dorfsprechanlage fast im ganzen Ort übertragen wurde, bat Pfarrerin Victoria Fleck für alle Gläubigen im Ort, die Nähe Gottes zu spüren und sich nicht allein zu fühlen. Die Technik für diese neue Form des gemeinsamen Gottesdienstes in Zeiten der Corona-Pandemie stellten Peter Dietrich (links) und Markus Bettinger (rechts) bereit.
    Bei der ersten ökumenischen Abendandacht, welche über die Dorfsprechanlage fast im ganzen Ort übertragen wurde, bat Pfarrerin Victoria Fleck für alle Gläubigen im Ort, die Nähe Gottes zu spüren und sich nicht allein zu fühlen. Die Technik für diese neue Form des gemeinsamen Gottesdienstes in Zeiten der Corona-Pandemie stellten Peter Dietrich (links) und Markus Bettinger (rechts) bereit. Foto: Dominik Dorsch

    "Wir öffnen nicht nur Fenster und Türen, sondern auch Ohren und Herzen – füreinander und für Gott", sagte Pfarrerin Victoria Fleck bei der ersten öffentlichen Abendandacht, die über die Ortsrufanlage fast im gesamten Ort übertragen wurde. Nachdem wegen der Corona-Pandemie derzeit keine gemeinsamen Gottesdienste möglich sind, nutzen die Verantwortlichen der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden die erst kürzlich reaktivierte Infrastruktur, um möglichst viele gläubige Christen aus Zeilitzheim am Gebet teilhaben lassen zu können.

    Sich zuwinken und sehen, dass man nicht alleine sei, sagte die Pfarrerin sei in diesen Tagen der Ausgangsbeschränkung wichtiger denn je. "Ganz besonders kann es auch helfen, sich im Gebet nicht alleine zu wissen", leitete sie ihre Fürbitten ein. "So bitten wir dich guter Gott, ruf uns heraus aus unseren Sorgen und Ängsten und tröste uns", hieß es da. Auch einmal aus der Überforderung des Alltags heraustreten zu können, wünschte sie sich für viele der Menschen im Ort. "Gib uns Kraft und lass uns deine Nähe spüren", so ein Auszug aus den Bittrufen.  

    Eine weitere Andacht via Ortsrufanlage ist am Sonntag, 3. Mai, um 19 Uhr geplant. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, wieder die Fenster und Türen zu öffnen und von zuhause aus, aber in gedanklicher Verbundenheit, mit zu singen und zu beten, heißt es in einer Mitteilung.

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