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    Stadtlauringen

    Dorferneuerungen weit fortgeschritten

    Wurde runderneuert: der St.-Kiliansplatz in Wettringen.
    Wurde runderneuert: der St.-Kiliansplatz in Wettringen. Foto: Wiener

    Andreas Kaiser vom Amt für Ländliche Entwicklung, gleichzeitig Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaften zur Dorferneuerung in Fuchsstadt und Wettringen, berichtete vor dem Gemeinderat über die aktuellen Entwicklungen.

    Zunächst ging er auf die bisherigen Projekte ein. Demnach wurde die Flurbereinigung für Fuchsstadt 2008 angeordnet. 2010/11 entstand das Dorfgemeinschaftshaus mit einem Kostenvolumen von 580 000 Euro und 2102/13 die Außenanlage für 132 000 Euro. Jüngstes vollendetes Projekt war die Aufhübschung des Dorfweihers für rund 75 000 Euro. Insgesamt war ein Kostenvolumen von mehr als 1,7 Millionen Euro vorveranschlagt worden, das mit rund 1,1 Millionen Euro bezuschusst wird.

    Wie Bürgermeister Friedel Heckenlauer ergänzte, seien dies alles Maßnahmen gewesen, die ohne die Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm nicht bzw. nicht in diesem Umfang hätten realisiert werden können. Aktuell werden die Innenortstraßen mit Randbereichen und Grundstückszufahrten saniert. Inzwischen hat es allerdings auch Kostenmehrungen in Höhe von insgesamt 512 000 Euro gegeben. Den größten Brocken stellten dabei die Entsorgungskosten von Aushubmaterial mit 312 000 Euro.

    "Das Ganze nicht zerreden"

    Barbara Göpfert hakte nach, weil sie der Meinung war, dass noch 180 000 Euro für das Abfahren hinzu kämen. Dem sei nicht so, entgegnete Verwaltungsleiter René Schäd nach Blick in die Unterlagen. Im Leistungsverzeichnis sei der Abtransport in der Gesamtsumme enthalten. Göpfert war zudem nicht einverstanden mit dem Architekturbüro, dass Anfragen zu Nachbesserungen ignoriere. Andreas Kaiser und der Bürgermeister gaben zu Bedenken, das großartige Ganze nicht durch Kleinigkeiten zu zerreden. Durch die Corona-Krise sei der persönliche Austausch vor Ort in jüngster Zeit etwas ins Hintertreffen geraten.

    In Wettringen wurde die Dorferneuerung 2007 angeordnet. Auch hier sei inzwischen Großartiges geleistet worden. Hier war ein Förderbudget von 810 000 Euro für Dorferneuerungsmaßnahmen zur Verfügung gestanden. Durch die Straßenerneuerungsmaßnahme des Straßenbauamtes im Innenort sei in Zusammenarbeit mit der Dorferneuerung eine moderne Infrastruktur für die Bürger entstanden, befand der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft.

    Erste sichtbare Maßnahme war die Erneuerung des Spielplatzes 2011 unter tatkräftiger Mithilfe der Bürgerschaft. Von 2014 bis 2016 stand die Runderneuerung des St.-Kiliansplatzes mitsamt Bachgasse und Raiffeisenstraße an. Zusätzlich haben 35 Haushalte in Eigenregie eine Gesellschaft zur Energieversorgung gegründet. Auch diese Maßnahme konnte mit 200 000 Euro vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert werden.

    Inzwischen belaufen sich die Gesamtausgaben in Wettringen auf 2,1 Millionen Euro, die mit 1,4 Millionen Euro bezuschusst wurden. Noch zu vollendende Maßnahmen sind der Hürbelweg mit Löschweiher sowie Vermessungs- und Abmarkungsarbeiten. Intern abgearbeitet werden muss noch die Beschwerde bezüglich der geänderten Ausbaubeitragssatzung.

    Das Thema WLAN-Hotspots

    Bürgermeister Friedel Heckenlauer wies in der Sitzung außerdem darauf hin, dass außer in Mailes und Ballingshausen inzwischen in allen Orten die WLAN-Hotspots der Gemeinde funktionieren sollten. Schwierigkeiten vermeldete Barbara Göpfert für Fuchsstadt. Auch im Bereich der Ellertshäuser-See-Gaststätte gäbe es immer wieder Störungen.

    Der Gemeinderat begibt sich nun in die Sommerpause. Die nächste Sitzung findet am Donnerstag, 3. September, statt.

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