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    Schweinfurt

    Elektroautos: Schweinfurt bei Ladeinfrastruktur vor München

    München bleibt Hauptstadt der Ladepunkte teilte kürzlich der Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) mit. Die Liste der deutschen Städte mit den meisten öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektroautos führen die Städte München (1185), Hamburg (1096) und Berlin (1052) mit Abstand an. Die Anzahl der Stationen sei aber nur ein Indikator für den Ausbaustand der Ladeinfrastruktur, heißt es in einer Pressemitteilung der Schweinfurter Stadtwerke. Daneben stelle sich die Frage, wie viele Einwohner sich einen Ladepunkt teilen müssten. Hier glänze Schweinfurt.

    Setze man die 52 Stationen in der Stadt ins Verhältnis zu den rund 54 000 Einwohner, liege Schweinfurt mit 1039 Einwohner je Ladepunkt deutlich vor den Millionen-Städten München (1242), Hamburg (1733) und Berlin (3488), so die Stadtwerke. „Schweinfurt ist mit seinen vielen Berufspendlern eine ideale Modellregion für die Elektromobilität. Damit sich mehr Kunden für ein Elektroauto entscheiden, schaffen wir eine vorrausschauende Ladeinfrastruktur für die zukünftigen Elektromobilisten“, wird Andreas Göb zitiert, der Technische Leiter der Stadtwerke. "Ich bin stolz, dass wir als Stadtwerke Ladelösungen für alle Bereiche anbieten – egal ob öffentlich, privat, im Gewerbe oder im Mietobjekt“, sagt Thomas Kästner, Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt.

    Im Vergleich der Bundesländer liegt Bayern mit 6353 Ladepunkten vorn. Platz 2 belegt Baden-Württemberg mit 4950. Es folgen Nordrhein-Westfalen (4476), Niedersachsen (2501) und Hessen (1866). Deutschlandweit können Fahrer von E-Autos an 27 730 öffentlich zugänglichen Ladepunkten Strom zapfen. Das sind mehr als 10 000 Ladepunkte oder fast 60 Prozent mehr als im Mai letzten Jahres (17 400 LP). Der Anteil der Schnelllader liegt aktuell bei rund 14 Prozent. Derzeit sind in Deutschland etwa 280 000 E-Autos und Plug-in-Hybride gemeldet. Reichen würden die rund 27 700 öffentlichen Ladepunkte in Deutschland für etwa 440 000 elektrisch betriebene Fahrzeuge.

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    Bearbeitet von Michael Mahr

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