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    Schweinfurt

    Erste Kundendiensttechniker absolvierten zertifizierten Kurs

    Seit 1999 werden am Bildungszentrum der Innung für Spengler-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) in Schweinfurt Kundendiensttechniker ausgebildet. Josef Bock, Geschäftsstellen- und Schulungsleiter bildet mit seinem Team Gesellen des SHK-Handwerks zum SHK-Kundendiensttechniker weiter. Die Qualität dieser Ausbildung spiegelt sich in der Nachfrage wider: Nicht nur aus Nordbayern, sondern aus ganz Deutschland entsenden Fachbetriebe Mitarbeiter nach Schweinfurt, um sie für ihren Einsatz im Kundendienst qualifizieren zu lassen, hießt es in einer Pressemitteilung der Innung. Denn in diesem Bereich seien Fachkräfte Mangelware.

    Seit Inkrafttreten des Arbeit-von-Morgen-Gesetz am 29. Mai hat die Arbeitsagentur die Möglichkeit, außerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen von mehr als 120 Unterrichtsstunden zu fördern, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.  Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung für Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert sind. Die Innung für Spengler-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Schweinfurt-Main-Rhön hat sich dem Zertifizierungsverfahren gestellt und den modular aufgebauten Lehrgang zum Kundendiensttechniker zertifizieren lassen.

    So können Arbeitgeber und Arbeitnehmer vom neuen Gesetz profitieren und bekommen einen Großteil ihrer Kosten erstattet. Der erste nach AZAV zertifizierte und geförderte Lehrgang im SHK-Bildungszentrum in Schweinfurt endete jetzt. Thomas Stelzer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Schweinfurt, kam zur Zeugnisübergabe vorbei. Er stellte heraus, dass durch den Strukturwandel immer wieder Anpassungen der Qualifizierung notwendig sind, um die Beschäftigung zu stabilisieren.

    Auch Anika Giebel vom Referat Berufsbildung des SHK-Zentralverbands würdigte das Ereignis. Die Stadt Schweinfurt vertrat Bürgermeisterin Sorya Lippert. Die stellvertretende Landrätin Bettina Bärmann repräsentierte den Landkreis Schweinfurt. Sie lobten das Engagement der Innung, allen voran ihres Geschäftstellenleiters Bock, der großen Wert auf praxisnahe und moderne Ausbildung legt. So werden bereits seit 2016 im Unterricht Tablets eingesetzt.

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