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    Geldersheim

    Geldersheimer Kindergarten nach Weihnachten bezugsfertig

    Bis Ende des Jahres bezugsfertig: Der neue Geldersheimer Kindergarten mit Kleinkind- und Mittagsbetreuung.
    Bis Ende des Jahres bezugsfertig: Der neue Geldersheimer Kindergarten mit Kleinkind- und Mittagsbetreuung. Foto: Uwe Eichler

    Was um 19.30 Uhr in der Schulturnhalle der Valentin-Engelhardt-Grundschule begann, endete in sportlicher Geschwindigkeit, um 20.08 Uhr. Die Geldersheimer Gemeinderatssitzung, unter Vorsitz des frischgewählten Bürgermeisters Thomas Hemmerich, ging zügig über die Bühne. Ein "Caterer" wird für den künftigen Kindergarten und die Mittagsbetreuung an der Schule gesucht. Die Versorgung mit einem warmen Mittagessen soll möglichst als Komplettpaket vergeben werden.

    Der Rohbau steht nebenan schon, ohne größere Corona-Verzögerung. Zuvor hatte sich der neue Gemeinderat bei einem Ortstermin einen Überblick über den Stand der Baumaßnahmen verschafft, bei der modernen Kita mit Kleinkindgruppe. Vom Architekturbüro Perleth gab es eine Führung durchs Gebäude. Das 4,9-Millionen-Euro-Projekt bewegt sich derzeit im Zeitplan. "Wir sind auch im Kostenrahmen", stellte Geschäftsleiter Hans-Jörg Rustler fest, der sogar mit einer leichten Unterschreitung rechnet. Gegen Ende des Jahres soll der Neubau an der Schulstraße stehen und ab Januar 2021, nach den Weihnachtsferien, genutzt werden. Bis zum Herbst fertiggestellt werden wird die Aussegnungshalle, im Rahmen eines Millionen-Projekts zur Modernisierung des Friedhofs.

    Einstimmig gebilligt wurden die Vertreter der Gemeinde beim "Zweckverband Interkommunaler Gewerbepark Conn Barracks": Geldersheim wird dort durch Thomas Hübner (Freie Wähler) sowie den Zweiten Bürgermeister Martin Schlör (Junge Liste) vertreten, mit den Stellvertretern Jan Hümmer (CSU/Freie Bürgerliste) beziehungsweise Irmgard Pawlak (SPD).

    "Wir brauchen wieder mal Ruhe"

    Eine Formalie war die Bestellung des neuen Vizebürgermeisters Martin Schlör zum Eheschließungs-Standesbeamten. Beide Bürgermeister haben sich schon per Online-Grußwort an die Geldersheimer gewandt, mit Dank an ihre Amtsvorgänger. Thomas Hemmerich (CSU) hofft nun auf ein gutes Zusammenspiel zwischen dem Gemeinderat, der Verwaltung, den Bürgern und ihm als Rathauschef. Eine Demokratie brauche Diskussionen, diese sollten aber, so sein Appell, von gegenseitigem Respekt und Achtung geprägt sein.

    Derzeit seien die Gemeindevertreter ("auch mit dem Fahrrad") im Ort unterwegs, um sich ein Bild von den begonnenen Projekten zu machen. Wohnungen, Gesundheit, Konversion und die weitere Entwicklung der Infrastruktur, darum soll es, neben den beiden aktuellen Baumaßnahmen, in Zukunft gehen. Und: "Wir brauchen wieder mal Ruhe", meint Hemmerich, mit Blick auch auf die politische Großwetterlage.

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