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    Sennfeld

    Grund- und Mittelschule: Sanierung oder Neubau?

    Wieder offen ist die Frage, ob die Grund- und Mittelschule Sennfeld erweitert und saniert oder doch neu gebaut wird.
    Wieder offen ist die Frage, ob die Grund- und Mittelschule Sennfeld erweitert und saniert oder doch neu gebaut wird. Foto: Silvia Eidel

    Wird die Grund- und Mittelschule in Sennfeld nun erweitert und generalsaniert oder doch neu gebaut? Diese Frage liegt derzeit noch zur Prüfung bei der Regierung von Unterfranken, informierte Bürgermeister Oliver Schulze in der Gemeinderatssitzung.

    Anfang April hatte der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung die aktuelle Kostenberechnung für eine Erweiterung und Instandsetzung der Schule – über 15 Millionen Euro – den Kosten eines Neubaus gegenübergestellt. Daraufhin erschien dem Gemeinderat ein Neubau auf der Dachsgrube als sinnvoller.

    Um die Frage der Fördermittel zu klären, reichte die Gemeinde bei der Regierung von Unterfranken daraufhin den Wirtschaftlichkeitsnachweis und den Bericht zum Mängelzustand der aktuellen Gebäude ein. Geklärt werden muss auch, ob für einen eventuellen Neubau ein neues Vergabeverfahren für die drei bereits tätigen Planungsbüros notwendig wird.

    Obst, das von jedem geerntet werden darf

    Glücklich über den Zuwendungsbescheid für den Ausbau des Kernweges 102 im Bereich der Reichelshofer Straße/Bauhofzufahrt zeigte sich der Bürgermeister. Die Förderung beträgt 75 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 198 200 Euro.

    Auch die Gemeinde Sennfeld wird diverse Obstbäume nach dem Modell von Gerolzhofen mit gelben Bändern kennzeichnen, so dass das Obst von jedermann geerntet werden kann. Den entsprechenden Vorschlag von Gemeinderat Sebastian Tietze unterstützte auch Bürgermeister Schulze, der mit dem Bauhofleiter das Prozedere besprechen wird.

    Einen Runden Tisch zum Kernkraftwerk (KKW) Grafenrheinfeld sollte es doch von den Mainbogen-Gemeinden geben, fragte Gemeinderätin Helga Jurisch nach, auch für Gemeinderäte oder gar für die Öffentlichkeit. Von Seiten des KKW sei in diesem Jahr nichts vorgesehen, gab Schulze ein Telefonat mit dortigen Verantwortlichen wider. Die Mainbogen-Bürgermeister würden sich aber in ihrer Sitzung darum kümmern.

    Die Blühsamen-Aktion der Gemeinde im vergangenen Jahr sei erfolgreich gewesen, sie sollte wiederholt werden, regte Peter Knieß an. Dem stimmte Bürgermeister Schulze zu.

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