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    Lülsfeld

    Kein Kanufahren, aber Open Air Kino im Waldstadion

    Ein Bild aus dem Jahr 2015, das es so in diesem Jahr nicht geben wird. Damit der Ferienspaß nicht ganz ausfällt ist ein Open Air Kino geplant.
    Ein Bild aus dem Jahr 2015, das es so in diesem Jahr nicht geben wird. Damit der Ferienspaß nicht ganz ausfällt ist ein Open Air Kino geplant. Foto: Matthias Wiener

    Susanne Landauer und Conny Bauer berichteten dem Lülsfelder Gemeinderat in der jüngsten Sitzung über die Planungen zum Ferienspaß. Mit Bedauern mussten sie feststellten, dass aufgrund der Corona-Pandemie die aus den Vorjahren gewohnten Veranstaltungen nicht stattfinden können. Damit die Kinder aber nicht völlig leer ausgehen, haben sie einen Open-Air-Kinoabend am Sportplatz geplant.

    Ausreichender Abstand sei durch die mitgebrachten Picknickdecken gewährleistet. Nähere Informationen dazu sollen im nächsten Amtsblatt erscheinen. Mit dem Hinweis, dass in anderen Gemeinden gar keine Veranstaltungen durchgeführt würden, bedankte sich Bürgermeister Thomas Heinrichs bei den beiden.

    Anschließend berichtete zweite Bürgermeisterin Andrea Reppert über den Spielbus und Projekte des Landratsamts Schweinfurt. Dazu hatte sie sich vorab Informationen bei Kreisjugendpflegerin Bettina Stumpf eingeholt. Sie nannte beispielsweise die Erstellung einer eigenen Seite auf der Homepage der Gemeinde speziell für Kinder und Jugendliche, die Möglichkeit eine Exkursion in ein Landschulheim zu organisieren oder verschiedene Beispiele für Ferienspaßaktionen. Da viele der Projekte aktuell nicht realisierbar seien, verwies sie abschließend noch auf die erhaltenen Unterlagen, in denen man jederzeit bei Bedarf nachschlagen könne.

    Sportplatz nicht zu finden?

    In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Sportler oder Zuschauer das Lülsfelder "Waldstadion" zwar in ihr Navigationssystem eingaben, dieses aber keine Treffer anzeigte oder sie an eine falsche Stelle lotste. Dies beträfe auch andere Orte und Gebäude wie zum Beispiel die "Lülsbachmühle" oder Aussiedlerhöfe wusste der Bürgermeister zu berichten. Aufgrund dessen wurde einstimmig beschlossen, diese Orte zukünftig mit Straßenbezeichnung und Hausnummer zu kennzeichnen.

    Aufgrund starker Verschmutzung und Grünbewuchs sei der Ortsdurchgang des Weidachbachs in Schallfeld nicht mehr ansehnlich. Die Räte diskutierten, ob eine Reinigung bereits jetzt schon nötig sei, oder ob man noch ein oder zwei Jahre warten könne. Auch ein nachhaltiger Eingriff um den relativ schnellen Bewuchs zukünftig zu vermeiden, wurde diskutiert. So schlug Gemeinderat Ulrich Schemmel zum Beispiel vor, den Bach anzustauen, um das ständige "Bewässern" der Pflanzen im Bachlauf zu vermeiden. Der Bürgermeister hatte zwischenzeitlich ein Angebot in Höhe von 3500 Euro vorliegen, geschätzt auf Stundenbasis. Mit zwei Gegenstimmen wurde der Auftrag an eine lokale Firma vergeben. Nach dieser Reinigung soll der Versuch, das Bachbett zu stauen durchgeführt werden.

    Der Standort des geplanten Funkmasts am "Tannenwäldchen"
    Der Standort des geplanten Funkmasts am "Tannenwäldchen" Foto: Matthias Wiener

    Bereits vor eineinhalb Jahren beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Verpachtung eines Grundstücks für die Aufstellung eines Stahlgitter-Mobilfunkmastes. Als Standort war Flurnummer 905 geplant, dieser liegt zwischen Lülsfeld und Rimbach, südlich des sogenannten "Tannenwäldchens". Zwischenzeitlich hat sich die ausführende Firma gegen Beton- und für Stahlgitterbauweise entschieden und die weiteren Planungen so weit abgeschlossen, dass der Antrag erneut eingereicht wurde. Alle Räte stimmten dem Pachtvertrag zu. 

    Darüber hinaus wurde das Ingenieurbüro Dr. Först Consult aus Würzburg mit Planungen zur Gigabitrichtlinie beauftragt. 

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