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    Dittelbrunn

    "Langwierige Bringprozesse" am Steinberg

    Der Dittelbrunner Gemeinderat hat einige weitere Personalien erledigt, am Beginn der Legislaturperiode. Jasmin Singh-Neckermann wurde einstimmig zur Kinder- und Jugendbeauftragten gewählt. Lars Neubauer hatte die Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule seitens der CSU-Fraktion vorgeschlagen. Der übrige Gemeinderat zog mit. Holger Schmitt (SPD) erinnerte daran, dass die Jugendarbeit in den Gemeindeteilen sehr unterschiedlich sei. Die Gemeinde brauche "klare Strukturen".  Matthias Windsauer wird als Energiefachmann Beauftragter für Energie und Umwelt, ebenfalls mit einhelliger Unterstützung.

    Eine Formalie war der Erlass mehrerer Benutzungs- und Gebühren-Satzungen. Dies betrifft sowohl die Musikschule als auch die Gemeinde-Kitas, deren Regelwerk vor dem neuen Schuljahr von "privatrechtlich" auf "öffentlich-rechtlich" umgestellt wird: nicht zuletzt in Anpassung an die Erfahrungen in der Coronakrise. So sind die Beiträge prinzipiell auch dann fällig, wenn es durch "höhere Gewalt" zu Schließungen kommt, deren Gründe durch den Träger nicht zu vertreten sind. An den Gebühren selbst ändert sich nichts. Auch das Thema Online-Unterricht in der Musikschule wird geregelt.

    15 Prozent Förderung

    Für die sanierten Sanitäranlagen im SpVgg-Sportheim und das neue behindertengerechte WC gibt es 15 Prozent kommunale Förderung. Der Hambacher Verein hat rund 81 600 Euro Investitionskosten geltend gemacht und erhält nun bis zu 12 200 Euro.

    Die Parkzeit an der Marien-Kindertagesstätte Hambach wird von Montag bis Freitag, 7 bis 9 Uhr, auf zehn Minuten beschränkt: Die Verwaltung sieht in der Steinbergstraße "langwierige Bringprozesse einiger Elternteile", die Rede ist von der Dauerbelegung der vier eingezeichneten Parkplätze.

    Mit 45 000 Euro förderfähigen Kosten fallen die Projekte etwas bescheidener aus als sonst, für die 2021 Städtebauförderung beantragt wird. Es geht um Sanierungsberatung und das kommunale Förderprogramm. Die Gemeinde sei verpflichtet, sich jedes Jahr zu beteiligen, so Geschäftsleiterin Dagmar Aberle. Größere Projekte, wie das Bürgerhaus Dittelbrunn und Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen der Militärkonversion (Aufwertung Spielplatz Grundwiesen oder Machbarkeitsstudien zu Heeresstraße und Marienbach-Freilegung), sind bereits angemeldet.

    Zum Schluss gab es im Marienbachzentrum noch eine Urkunde: Zweiter Bürgermeister Holger Schmitt ist nun offiziell Standesbeamter der Gemeinde.

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