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    Schweinfurt

    Medaillenregen für Schweinfurts Stadträte

    Bei der letzten Stadtratssitzung der Amtsperiode 2014 bis 2020 im Konferenzzentrum gab es für 37 Räte die Stadtmedaillen in Gold, Silber oder Bronze. Elf verlassen das Gremium.
    Die Stadtmedaille in Gold für mindestens vier Amtsperioden im Schweinfurter Stadtrat bekamen bei der letzten Sitzung der Wahlperiode 2014 bis 2020 im Konferenzzentrum Maininsel sieben Stadträte verliehen. Auf dem Bild vorne (v.l.) Ulrike Schneider (Schweinfurter Liste/Freie Wähler), OB Sebastian Remelé, Stefan Funk (CSU), Mitte Gerd Schurz (SPD, wurde bereits 2014 ausgezeichnet), Georg Wiederer (FDP), Richard Graupner (AfD), hinten Klaus Rehberger und Mathias Ritzmann (beide CSU). Es fehlte krankheitsbedingt Dritter Bürgermeister Karl-Heinz Kauczok (SPD), der dem Stadtrat seit 1996 angehörte.
    Die Stadtmedaille in Gold für mindestens vier Amtsperioden im Schweinfurter Stadtrat bekamen bei der letzten Sitzung der Wahlperiode 2014 bis 2020 im Konferenzzentrum Maininsel sieben Stadträte verliehen. Auf dem Bild vorne (v.l.) Ulrike Schneider (Schweinfurter Liste/Freie Wähler), OB Sebastian Remelé, Stefan Funk (CSU), Mitte Gerd Schurz (SPD, wurde bereits 2014 ausgezeichnet), Georg Wiederer (FDP), Richard Graupner (AfD), hinten Klaus Rehberger und Mathias Ritzmann (beide CSU). Es fehlte krankheitsbedingt Dritter Bürgermeister Karl-Heinz Kauczok (SPD), der dem Stadtrat seit 1996 angehörte. Foto: Stefan Pfister

    Ein bisschen Wehmut war schon dabei, als in der letzten Stadtratssitzung der Amtsperiode 2014 bis 2020 Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) den letzten öffentlichen Tagesordnungspunkt aufrief: Verleihung der Stadtmedaillen, Verabschiedung der ausscheidenden Stadträte.

    Remelé hatte zuvor einen kurzen Rückblick, unterlegt mit Bildern, über das in den vergangenen sechs Jahren Geleistete gegeben und dabei festgestellt, dass es fraktionsübergreifend "große Einigkeit bei den großen Linien der Stadtentwicklung" gegeben hat. In der Tat bewiesen die Bilder, dass es eine arbeitsreiche und ereignisreiche Wahlperiode war, geprägt von einer rasanten neuen Stadtentwicklung in den Konversions-Gebieten nach dem Abzug der US-amerikanischen Soldaten 2014.

    Der neue Stadtrat, der sich am Dienstag, 5. Mai, ebenfalls im Konferenzzentrum auf der Maininsel, konstituiert, wird nicht nur wegen dann neun Parteien und Gruppierungen statt bisher acht ein neues Gesicht und neue Mehrheitsverhältnisse haben als bisher. Elf von 44 Stadträtinnen und Stadträten wurden jetzt vom OB verabschiedet, auch das ein wenig wehmütig, nicht nur, weil langjährige Weggefährten dabei waren, sondern auch, weil wegen der Corona-Krise natürlich ein solcher Abschied weniger herzlich ausfällt als sonst, kein Handschlag, keine Umarmung, stattdessen Sicherheitsabstand.

    Nicht mehr im Stadtrat sind Gerd Schurz, Joachim Schmidl, Karl-Heinz Kauczok, Norbert Lenhard (alle SPD), Heike Gröner, Ljubow Hurlebaus, Elisabeth Maskos und Jürgen Royek (alle CSU), Thomas Schmitt (Grüne) und Carmen Starost (Linke). Teilweise hatten sie nicht mehr kandidiert, teilweise waren sie nicht mehr gewählt worden. Der Abschied der Elf bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass der OB am 5. Mai elf neue Räte vereidigen muss, darunter vier neue in der auf sechs Mitglieder gewachsenen Grünen-Fraktion und ebenfalls drei Neulinge in der auf vier Mitglieder gestiegenen AfD-Fraktion.

    Stadtmedaillen in Gold, Silber und Bronze für verschiedene Wahlperioden

    Verliehen wurden auch die Stadtmedaillen. Wer mindestens vier Wahlperioden (24 Jahre) im Amt war, bekommt die Goldene. Sie bekamen Klaus Rehberger, Richard Graupner, Karl-Heinz Kauczok, Mathias Ritzmann, Stefan Funk, Georg Wiederer und Ulrike Schneider. Die silberne Stadtmedaille für zwei Wahlperioden (zwölf Jahre) bekamen Heike Gröner, Rüdiger Köhler, Sorya Lippert, Oliver Schulte, Stefanie Stockinger-von Lackum, Renate Walz, Kathi Petersen, Joachim Schmidl, Christiane Michal-Zaiser, Adi Schön, Stefan Labus, Frank Firsching, Sinan Öztürk und Carmen Starost.

    Mit der bronzenen Stadtmedaille für eine Amtsperiode (sechs Jahre) wurden Reimund Maier, Elisabeth Maskos, Alexander Dahms, Stefan Wegert, Werner Christoffel, Ljubow Hurlebaus, Theresa Schefbeck, Uli Hader, Bernd Weiß, Maurice Breitkopf, Ralf Hofmann, Norbert Lenhard, Reginhard von Hirschhausen, Ayfer Rethschulte, Thomas Schmitt und Dagmar Bebersdorf geehrt.

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