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    THEATER

    Neues, Bewährtes, Überraschendes

    „Einmal Schneewittchen, bitte“, heißt es bei den Puppenspieltagen im Schweinfurter Theater.
    „Einmal Schneewittchen, bitte“, heißt es bei den Puppenspieltagen im Schweinfurter Theater. Foto: Daniel Wagner

    Die Qualität, die Vielfalt aufrechterhalten. Das will Theaterchef Christian Federolf-Kreppel mit dem Spielplan 2020/2021. Dieser umfasst wieder über 100 Programmpunkte und gut 160 Vorstellungen in den bekannten Aboringen. Los geht die neue Saison – die aktuelle musste bekanntlich wegen der Auswirkungen des Coronavirus vorzeitig beendet werden – am 24. September mit einem Gastspiel des australischen Performing Arts Ensembles Company 2 mit ihrem Stück „Le Coup“. Die Saison 2020/21 endet mit Tschechows Stück „Iwanow“ am 27. Juni, aufgeführt vom Schauspielhaus Bochum.

    Federolf-Kreppel will spannende, fordernde, unterhaltsame Vielfalt bieten. Er setzt dabei im „mit viel Herzblut entstandenen Programm“ auch in seiner 15. Saison auf eine Mischung aus Bewährtem und aus Neuem. Und auf die eine oder andere Überraschung.

    Wer spielt an Silvester? Das ist für viele die erste Frage, wenn der neue Spielplan herauskommt. Die Berlin Comedian Harmonists, auch alte Bekannte, sorgen für Stimmung. Mit einem Best-of-Programm. Natürlich gastieren wieder die Bamberger Symphoniker, mit Bekanntem und mit Uraufführungen. Es kommt das Ukulele Orchestra of Great Britain (12. Februar), das mit seiner Mischung aus schrägem Humor und grandioser Virtuosität zu einem Publikumsliebling geworden ist. Vom 12. bis 16. April 2021 finden wieder die Puppenspieltage statt, dann zum 29. Mal. Da gibt es unter anderem eine Begegnung mit dem Superwurm, den Bremer Stadtmusikanten und dem Räuber Hotzenplotz. Wagner-Freunde freuen sich auf den 10. April: Das Theater Ulm zeigt „Parsifal“. Mal wieder ein Händel, das ist auch schön: Das Ensemble cosi facciamo spielt am 23. Oktober 2020 „Giulio Cesare in Egitto.“ Dazu noch unter anderem „Rigoletto“, „Turandot“ und „Werther“.

    Beim Durchblättern des neu gestalteten Programmheftes mit Schwarz-Weiß-Bildern fällt auch ein Theaterstück ins Auge: „Gott“, von Ferdinand von Schirach. Es wird ab 26. September vier Mal gespielt. Mit dem „Nussknacker“ zeigt das Russische Nationaltheater aus Moskau einen Klassiker im Januar. Mit drei Weltpremieren wartet das Singapore Dance Theatre ebenfalls im Januar auf. Die Compagnie ist das erste Mal in Schweinfurt. Im Modernen Tanz gibt es sechs Gastspielen, darunter Peter Breuers gefeiertes Salzburger Ballett.

    Tenor Daniel Behle und das Alliage Quintett: Das war im März das letzte Konzert im Schweinfurter Theater vor der Corona-Schließung. Behle kommt am 28. Januar mit dem Freiburger Barockorchester und einem Mozart-Programm. Eine Fangemeinde hat Pianist Grigory Sokolov. Er spielt am 13. November unter anderem Schumann.

    Von Schubert bis Eisler, von Goethe bis Brecht führen am 7. Februar „Lieder und Couplets von Narren und Propheten“ mit Georg Nigl, Martina Gedeck und Pianistin Elena Bashkirova.

    Fünf Foyerkonzerte stehen ebenfalls auf dem Programm. Darunter am 11. Mai „Peng, Peng, Parker“, eine Hommage an Dorothy Parker mit Nora Gomringer, begleitet von Philipp Scholz (Percussion) und Philipp Frischkorn (Klavier). Auch Fremdsprachiges Theater ist wieder im Angebot: „Le Petit Prince“, „Animal Farm“ und „A Christmas Carol.“ Und natürlich gibt es einiges für den Operettenfan: „Fledermaus“ und „Wiener Blut“, zum Beispiel.

    Der offizielle Vorverkauf für die Veranstaltungen der Spielzeit 2020/2021 beginnt am Samstag, 5. September. Infos unter www.theater-schweinfurt.de, Tel. (0 97 21) 510 (Bürgerservice), Tel. (0 97 21) 51 49 55 (Tageskasse).

    Das Russisches Nationalballett aus Moskau zeigt im Januar den Nussknacker.
    Das Russisches Nationalballett aus Moskau zeigt im Januar den Nussknacker. Foto: Agenda Production
    Grigory Sokolov spielt am 13. November unter anderem Schumann bei seinem Gastspiel in Schweinfurt.
    Grigory Sokolov spielt am 13. November unter anderem Schumann bei seinem Gastspiel in Schweinfurt. Foto: Mary Slepkova
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