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    Schweinfurt

    Reisebüros forderten auf dem Marktplatz einen Rettungsschirm

    Einen staatlichen Rettungsfonds für die ganze Tourismusbranche forderte das unterfränkische Aktionsbündnis der Reisebüros am Mittwoch auf dem Schweinfurter Marktplatz.
    Hilfen sofort und ohne Rückzahlung forderten 50 Vertreter der Reisebüros auf dem Marktplatz.
    Hilfen sofort und ohne Rückzahlung forderten 50 Vertreter der Reisebüros auf dem Marktplatz. Foto: Gerd Landgraf

    Unter dem Motto "Wir zeigen Gesicht! Rettet die Reisebüros und die Touristik" demonstrierten am Mittwoch deutschlandweit Mitarbeiter der Touristikbranche, insbesondere der Reisebüros. An der Kundgebung auf dem Schweinfurter Marktplatz nahmen Vertreter von 50 Reisebüros teil, darunter viele der 20 Büros in der Stadt, aber auch der Unternehmen im Umland und der ganzen Region. 

    Organisatorin Carina Spirk verwies darauf, dass die Touristik nicht nur aus großen Konzernen wie TUI oder Lufthansa bestehe. Bei zehntausenden klein- und mittelständischen Firmen und insbesondere bei den 11 000 deutschen Reisebüros mit bis zu 100 000 Mitarbeitern gelte es, die Arbeitsplätze zu sichern, denn die Corona-Pandemie habe die Touristik stärker als alle anderen Branchen getroffen.

    Krisenmanager ohne Lohn

    Mit einem Sprechchor verschafften sich die Demonstranten Gehör und erklärten, dass sie auch in der Krise für die Kunden da seien, sich um die Rechte der Verbraucher kümmerten, Krisenmanager ohne Lohn seien, Hilfen vom Staat jetzt und sofort bräuchten – und das nicht in Form von Krediten, sondern aus einem Notfallfonds.

    An die Politik ging der Vorwurf, diese lasse die Reisebüros bislang im Regen stehen.

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