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    Schweinfurt

    Schweinfurt will mehr Bäume in den Parks und am Straßenrand

    Das Alleenkonzept verpflichtet das Rathaus zu mehr Stadtgrün. Im Herbst und im Frühjahr wurden 114 Bäume gepflanzt. Gepflegt wird auch die Naturverjüngung.
    Silberlinden haben die Stadtgärtner am Obertor in Höhe es Fichtelsgartens gepflanzt.
    Silberlinden haben die Stadtgärtner am Obertor in Höhe es Fichtelsgartens gepflanzt. Foto: Gerd Landgraf

    Dass die Stadtgärtner nicht nur Bäume fällen, sondern auch und vor allem alljährlich viele junge Bäume pflanzen, hat der Redaktion Herbert Endres geschrieben – und weiter: "Es wäre schön, wenn man einmal feststellen und berichten könnte, wie viele neue Bäume von der Stadt in der letzten Zeit gepflanzt wurden". Wir haben beim Servicebetrieb Bau und Stadtgrün nachgefragt.

    In der Zeit von Herbst 2019 bis ins Frühjahr 2020 haben die Stadtgärtner wegen Auswirkungen der Corona-Krise zwar weniger als in den Vorjahren, aber immerhin doch 114 Bäume gepflanzt. Mit der Ungarischen Eiche, der Silber-Linde, der Zelkove (ein Ulmengewächs), der Purpur-Erle, der Blasenesche und der Kobus-Mangolie wurden verstärkt auch solche Arten ausgewählt, die die klimatischen Voraussetzungen in einer Stadt vertragen. Außerdem hätten die Stadtgärtner insbesondere in Parks und entlang der Pflanzgürtel die Naturverjüngung gepflegt, so der Leiter des Servicebetriebs, Axel Meffert.

    Das Allenkonzept

    Gepflanzt wurde allenthalben im Stadtgebiet, etwa am Baggersee, auf vielen Spielplätzen, im Hauptfriedhof, in Oberndorf und am Deutschhof, in und an den Wehranlagen, am Hainig und am Bergl sowie in der Innenstadt.

    Mit dem Alleenkonzept von 2018 haben sich nicht nur die Stadtgärtner, sondern alle städtischen Dienststellen zur Förderung des Stadtgrüns verpflichtet. Festgeschrieben ist seither auch die Berücksichtigung der Wuchsbedingungen an den einzelnen Standorten und der Einsatz von möglichst vielen Baumarten, da niemand genau sagen kann, welche Bäume auf Dauer steigende  Temperaturen und immer längere und häufigere Trockenperioden vertragen. In dem Strategiepapier ist berücksichtigt, dass viele der 25 000 Stadtbäume zwischen 1920 und 1950 gepflanzt wurden und ihren Vitalitätshöhepunkt erreicht haben, weshalb Neupflanzungen bei der Bestandspflege in den Vordergrund treten.

    Die Baumarten

    Zu den Hauptbaumarten in der Stadt zählen der Ahorn (etwa 6600 Exemplare), die Hainbuche (1800), die Esche (1800), die Platane (1100), die Eiche (2000), die Robinie (900) und die Linde (4000). Eine Aufstockung des Baumbestands sieht das Alleenkonzept zeitnah für die Bereiche Deutschof (oberhalb des Höllentals), Mainlände und Gutermann-Promenade, rund um den Martin-Luther-Platz, an der Autobahnzufahrt Schweinfurt/Bergrheinfeld, im neuen Stadtteil Bellevue, auf dem Kasernengelände und entlang der Maibacher Straße (Höhe Eselshöhe) vor.

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