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    Oberschwarzach

    Vorschläge behutsam umgesetzt

    Insgsamt acht individuelle Grabstellen mit Platz für vier bis acht Urnen wurden im Friedhof Oberschwarzach angelegt. Um den Zugang für die Pflege des Grabes zu erleichtern wurde Zwischenräume geschaffen.
    Insgsamt acht individuelle Grabstellen mit Platz für vier bis acht Urnen wurden im Friedhof Oberschwarzach angelegt. Um den Zugang für die Pflege des Grabes zu erleichtern wurde Zwischenräume geschaffen. Foto: Gudrun Theuerer

    Im Rahmen der Gemeindeentwicklung wurden und werden die Friedhöfe Oberschwarzach und Siegendorf gestaltet. Im Oktober 2019 konnte der barrierearme Siegendorfer Friedhof der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bis zum Herbst, wenn das Friedhofskreuz und das beim Friedhof befindliche "Marterle" saniert worden sind, werden die Arbeiten in Siegendorf abgeschlossen sein. Über den aktuellen Stand in Oberschwarzach konnte sich der neue Marktgemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung selbst ein Bild vor Ort machen.

    Bei der Ortsbegehung gab Lutz Saubert vom Arbeitskreis Friedhof einen Überblick. Nach mehreren öffentliche Begehungsterminen seit 2017 und einer gemeindeübergreifenden Fragebogenaktion hatten sich zahlreiche Vorschläge ergeben, die in Abstimmung mit den unterschiedlichen Akteuren behutsam umgesetzt wurden beziehungsweise noch umgesetzt werden. Dem Bedarf an mehr Urnengräbern wurde nun durch das Anlegen 20 neuer Einzelgräber mit Raum für jeweils maximal  vier Urnen Rechnung getragen. Individuelle Grabstellen mit Platz für vier bis acht Urnen wurden ebenfalls inzwischen angelegt.

    Im ehemaligen Leichenhaus ist der Raum der Stille entstanden wo sich nun ein Steinkreuz sowie das ehemalige Taufbecken befinden. Vom neuen Schöpfbecken konnten sich die Räte ein Bild machen. Als nächstes, so Bürgermeister Manfred Schötz, sollen die unebenen Wege in der Mitte des Friedhofs angeglichen werden, damit der Hauptweg zur Kirche barrierefrei ist. Weiterhin wird am Haupteingang vor dem Eingangstor ein kleiner Bereich zur Ansicht gepflastert werden. Bei der Begutachtung der Fläche für die Baumgräber beschloss der Markgemeinderat, zunächst nur zwei Bäume anzupflanzen und später zu entscheiden, ob noch weitere gepflanzt werden sollen.

    Neben der Gestaltung der Friedhöfe steht in nächster Zeit auch die Anpassung der Friedhofssatzung auf der Agenda des Gremiums informierte abschließend Bürgermeister Manfred Schötz.

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