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    Würzburg

    17-Jähriger wehrte sich heftig gegen Polizisten

    Foto: Monika Skolimowska, dpa

    Im Anschluss an eine körperliche Auseinandersetzung, bei der ein 29-Jähriger in der Nacht zu Sonntag mit einem Messer leicht verletzt wurde, versuchten Beamte der Bundespolizei die Identität des Angreifers festzustellen. Dieser setzte sich allerdings heftig gegen die Maßnahmen zur Wehr und muss sich nun wegen verschiedener Delikte in einem Strafverfahren verantworten.

    Kurz nach ein Uhr geriet ein 29-Jähriger mit einem Jugendlichen auf dem Bahnhofsvorplatz in Streit. Aus dem Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 17-Jährige plötzlich ein Taschenmesser zog und damit auf den 29-Jährigen einwirkte. Beamte der Bundespolizei konnten die beiden Personen daraufhin trennen.

    Beim Versuch, die Personalien des Jugendlichen festzustellen begann der 17-Jährige sich zu wehren. Er griff die Polizisten tätlich an und biss einem Beamten in die Hand. Zudem beleidigte und bedrohte der Angreifer die eingesetzten Streifenbesatzungen, bis er zu Boden gebracht und gefesselt werden konnte. Hierbei schlug er seinen Kopf mehrfach auf den Asphalt und äußerte suizidale Gedanken.

    Die Verletzungen, die sich der 17-Jährige im Verlauf der Maßnahmen zufügte, mussten ebenso wie die Schnittverletzungen des 29-Jährigen durch den Rettungsdienst versorgt werden.

    Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt übernahm die Ermittlungen. Der 17-jährige muss sich nun , unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, in einem Strafverfahren verantworten. Neben den Bundespolizisten waren Streifenbesatzungen der Polizeiinspektionen Würzburg-Stadt, Würzburg-Land und der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried eingesetzt.

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