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    Niederstetten

    174. Niederstettener Rossmarkt findet am 16. Januar statt

    Der 174. Niederstettener Rossmarkt am 16. Januar ist aus dem Veranstaltungskalender der meisten regionalen Pferdebesitzer nicht wegzudenken. Foto: Stadt Niederstetten

    Widriger Witterungsbedingung zu Trotz machen sich laut einer Pressemitteilung Reiter und Rosse oft unter größten Schwierigkeiten Anfang Januar auf den Weg in das kleine Vorbachstädtchen Niederstetten.n Zum einen ist der „Steidemer Rossmarkt“ eine der ersten Veranstaltungen im Jahr an denen man sich trifft und fachkundig austauscht und zum anderen bietet er Pferdehaltern die Möglichkeit das eigene Tier unangemeldet von einer fachkundigen Kommission  kostenfrei professionell bewerten zu lassen.

    Hierbei legen die Preisrichter ihr Hauptaugenmerkt weniger auf züchterische Leistungen sondern auf das Gesamt-Erscheinungsbild der vorgeführten Pferde und Pferdefamilien. Prämiert wird in vier Kategorien in insgesamt drei Prämierungsringen.

    Schauprogramm

    Da Pferdehalter sehr gewissenhaft und sorgfältig mit ihren Tieren umgehen sind in der Regel  erste und zweite Preise zu vergeben, so dass dem interessierten Zuschauer nur Tiere in bestmöglichstem Zustand vorgeführt werden und den Preisrichtern die Vergabe der zu vergebenden Sonder-Ehrenpreise sicher schwer fällt.  Natürlich können, wie für einen Pferdemarkt üblich, auch in Niederstetten Tiere verkauft und gekauft werden. Diese Pferde sind dann an einer roten Schleife zu erkennen.

    Im diesjährigen Schauprogramm, um circa 11.15 Uhr im Anschluss an die Preisübergabe der Prämierung wird „die Zeit zurückgedreht“- die Fuhrmannsgemeinschaft Nordschwarzwald wird den interessierten Zuschauern auf dem Prämierungsgelände zeigen, dass das Pferd auch heute noch ein unersetzlicher „Arbeitskollege“ ist. In besonders schwer zugänglichem Gelände wird, wenn der Einsatz schwere Maschinen nicht möglich ist, das Pferd als Arbeitstier eingesetzt. Eine Arbeit, die sowohl dem Pferd als auch für dem Pferdeführer einiges abverlangt.

    Eine weiters Highlight ist die Kutschenprämierung. Nur noch selten, meist zu feierlichen Anlässen  sind Gespann zu sehen die dann in der Regel bewundernde Blicke auf sich ziehen. Das Fahren einer Kutsche setzt Können und Erfahrung voraus und ist in der heutigen Zeit eine fast schon aussterbende Tradition.

    Gespanne als Besonderheit

    So sind auch auf dem Niederstettener Rossmarkt Gespanne eine Besonderheit die in einer Extraprämierung hervorgehoben wird. Drei Preise hat die Kommission zu vergeben und alle Preisträger werden zusammen mit den prämierten Reitpferden und Pferdefamilien im großen Reiterumzug, begleitet von Musik, zu bewundern sein und im Anschluss vor dem Rathaus nochmals von der Jury fachkundig beschrieben, so dass auch für Laien die Bewertungskriterien klar werden.  

    Seinen Abschluss findet der Rossmarkt traditionell mit Feierstimmung. In der Alten Turnhalle spielen die „Störzelbacher“ eine der besten Stimmungsbands in Süddeutschland zum Rossmarkt-Tanz auf. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt beträgt fünf Euro.

    Bearbeitet von Helmut Hickel

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