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    Eibelstadt

    315 000 Euro für die Sanierung des Anwesens Heumarkt 14

    Einen Zuschuss von 315 000 Euro hat die Stadt Eibelstadt bewilligt bekommen. Die Mittel sind als 1. Rate für die Sanierung des leerstehenden Anwesens Heumarkt 14 vorgesehen.

    Das Geld stammt aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gemeinsam mit Sondermitteln aus der bayerischen Initiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“. Insgesamt kann Eibelstadt für die Sanierungsmaßnahme mit einem Zuschuss von 350 000 Euro aus Städtebauförderungsmitteln rechnen. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 390 000 Euro entspricht dies einem Höchstfördersatz von 90 Prozent. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 484 000 Euro.

    Durch die Gebäudesanierung werde ein langfristiger Leerstand beseitigt und zugleich dringend benötigter Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge geschaffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Zuwendung wird zu 33 Prozent vom Bund und zu 67 Prozent aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, bereitgestellt.

    Bestandsorientierte Sanierung

    Das leerstehende Anwesen Heumarkt 14 liegt in einem förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet und ist im Besitz der Stadt Eibelstadt. Der Entwurf sieht eine bestandsorientierte Sanierung vor, bei der die eigentliche Struktur des Anwesens beibehalten bleibt und mit geringen Eingriffen zu einer optimalen Raumaufteilung führt, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Dies sei nur zu erreichen gewesen, indem das Haus zukünftig als eine Wohneinheit genutzt wird. 

    Unter dem Motto „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ unterstützt der Freistaat Bayern Kommunen über die Städtebauförderung bei der Sanierung von leerstehenden Gebäuden im Ortskern, wenn diese anschließend für mindestens sieben Jahre anerkannten Flüchtlingen als Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Mit einem Fördersatz von 90 Prozent der förderfähigen Kosten ist der finanzielle Beitrag des Staates dazu außerordentlich hoch, schließt das Presseschreiben.

    Bearbeitet von Susanne Vankeirsbilck

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