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    Würzburg

    40 000 Euro für Krankenhaus in Litembo

    Spendenübergabe mit vorgeschriebenem Mindestabstand: Vorsitzende Maria Leitner (rechts) und Geschäftsführer Jochen Hackstein (hinten links) vom Verein Würzburger Partnerkaffee sowie Dr. Bernhard Köhler (vorne links) und Pastoralreferent Burkhard Pechtl (hinten rechts) für den Aufsichtsrat des Litembo-Hospitals.
    Spendenübergabe mit vorgeschriebenem Mindestabstand: Vorsitzende Maria Leitner (rechts) und Geschäftsführer Jochen Hackstein (hinten links) vom Verein Würzburger Partnerkaffee sowie Dr. Bernhard Köhler (vorne links) und Pastoralreferent Burkhard Pechtl (hinten rechts) für den Aufsichtsrat des Litembo-Hospitals. Foto: Kerstin Schmeiser-Weiß

    Mit 40 000 Euro unterstützt der Verein Würzburger Partnerkaffee das Litembo-Krankenhaus in der Partnerdiözese Mbinga (Tansania) in der Coronakrise, heißt es in einer Pressemitteilung des Bischöflichen Ordinariats. Vorsitzende Maria Leitner und Geschäftsführer Jochen Hackstein überreichten einen symbolischen Scheck an Dr. Bernhard Köhler und Pastoralreferent Burkhard Pechtl, die Vertreter des Aufsichtsrats des Litembo-Hospitals. Das Geld stammt aus dem Verkauf des Fairtrade-Kaffees. Jährlich werden fünf Prozent der Einnahmen an Projekte in Tansania ausgeschüttet, schreibt der Verein.

    Anlass für die Spende sei die Sorge um die Menschen in der Region der Kaffeekooperative "Mahenge Amcos". Von dieser bezieht der Verein seinen Rohkaffee. "Aufklärung über die grundlegenden hygienischen Standards wird Leben retten", sagt Leitner. Mit der Spende würden unter anderem Schutzkleidung, Medikamente und Desinfektionsmittel finanziert. Zudem werde ein Ärzteteam entlegene Gegenden besuchen, die Bevölkerung über Covid-19 aufklären und Betroffene behandeln. In Tansania seien bereits hunderte Menschen positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Aufgrund des schwachen Gesundheitssystems würden die Auswirkungen als besonders dramatisch eingeschätzt.

    Im Litembo-Krankenhaus würden die Mitglieder der Kooperative für einen erschwinglichen Jahresbeitrag behandelt. Dafür initiierte der Verein bereits vor Jahren einen Krankenversicherungsfonds. Im Einzugsgebiet des Krankenhauses leben etwa 20 000 Menschen. Klinikleiter Pater Raphael Ndunguru habe es "schlaflose Nächte" bereitet, dass er Medizin und Schutzmaterialien aus Geldmangel bislang nicht kaufen konnte. Er und sein Team seien für die Spende dankbar und hofften, nun für die Krise gut gerüstet zu sein.

    Seit 1998 verkauft der Verein Würzburger Partnerkaffee fair gehandelten Kaffee aus Tansania. Mit insgesamt rund 750 000 Euro wurden bisher dort Projekte gefördert.

    Weitere Informationen zum Verein Würzburger Partnerkaffee gibt es im Internet unter www.wuepaka.de

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    Bearbeitet von Michaela Moldenhauer

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