• aktualisiert:

    WÜSTENZELL

    42 Einsätze im vergangenen Jahr

    Für ihre Verdienste wurden Reinhold Schwab, Lothar Müller und Gebhard Huth zu Ehrenmitgliedern der Wüstenzeller Feuerweh... Foto: Ernst Pscheidl

    Haupttagesordnungspunkt bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wüstenzell waren die Neuwahlen der Kommandanten und des Vorstandes.

    Zum 1. Kommandanten und 1. Vorsitzenden wurde Matthias Maag gewählt. Bisher war er 1. Vorsitzender und 2. Kommandant. Ebenfalls einstimmig wählten die Mitglieder Tanja Robanus zur 2. Kommandantin und stellvertretenden Vorsitzenden. Das Amt der 1. Kommandantin hatte sie sechs Jahre lang ausgeübt, ebenso das als stellvertretende Vorsitzende.

    Die 27 anwesenden Mitglieder haben Hauptkassier Christoph Müller wiedergewählt. Auch Alexander Hupp als Schriftführer wurde in seinem Amt bestätigt. Beisitzer sind Nina Köhler, Rainer Maier, Michael Müller und Stefan Römisch.

    Für ihre Verdienste und Treue zur Wehr wurden Lothar Müller, Reinhold Schwab und Gebhard Huth von der Versammlung auf Vorschlag der Vorstandschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Lothar Müller war von 1981 bis 2000 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wüstenzell. Matthias Maag und Tanja Robanus überreichten ihm eine Ehrenurkunde und ein Weinpräsent.

    Matthias Maag ist, wie er sagte, stolz auf seine 26 aktiven Frauen und Männer. Im vergangenen Jahr wurden 42 Einsätze gefahren. 35 davon entfielen auf die First-Responder-Gruppe, die aus sechs Personen und vier Fahrern besteht. Annika Zorn und Nina Köhler, die bisher als Fahrer eingeteilt waren, wollen in diesem Jahr die Ausbildung zum First Responder machen. Aktuell hat die Wehr zehn Jugendliche in der Ausbildung. Der Kameradschaftsabend und besonders der „Tag der offenen Tür“ wurden sehr gut angenommen. Man konnte im Feuerwehrhaus einen Besucherrekord verzeichnen. In diesem Jahr will man vom 16. bis 18. Juni das 135-jährige Jubiläum feiern.

    Der Kassenbericht wurde von Christoph Müller vorgetragen. Wenngleich auch gegenüber dem Vorjahr ein kleines Minus zu verzeichnen war, so war man mit den Zahlen doch recht zufrieden.

    Bürgermeister Klaus Beck lobte die stabile Entwicklung der Wehr, die ein besonderes Verdienst der Führungsmannschaft ist. Eine außerordentliche Anerkennung zollte der Bürgermeister der First-Responder-Gruppe, die bei Einsätzen mit einer gewissen Belastung klarkommen muss. Ein Dank ging an Bernd Köhler für die Erstellung der Chronik und die Pflege der Homepage. Beck freute sich über die funktionierende Jugendarbeit, die weiter gefördert werden muss.

    Der erste Umbauabschnitt des Feuerwehrhauses ist abgeschlossen. Teil zwei ist abhängig vom Bau des Bauhofes. Dann werden Räumlichkeiten frei, um das Gerätehaus zu erweitern, in dem derzeit noch Teile des Bauhofes untergebracht sind.

    Kreisbrandinspektor Winfried Weidner dankte allen Aktiven für die Leistung bei den 42 Einsätzen. Besonders die HVO-Abteilung liegt ihm am Herzen. Weidner lobte die gute Kameradschaft, mit der das Vereinsleben viel leichter zu bewältigen ist. Zufrieden war er auch mit der Jugendarbeit.

    ps

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!