• aktualisiert:

    Würzburg

    44. Weihetag des Ökumenischen Zentrums Lengfeld

    Dank an den Festprediger zum 44. Weihetag des Ökumenischen Zentrums Lengfeld: Dekan Jürgen Vorndran (Mitte) mit Pfarrer Harald Fritsch (rechts) und Pfarrer Christoph Lezuo (links). Foto: Wolfgang Hugo

    Klänge von Harfe und Oboe durchzogen den ökumenischen Gottesdienst zum 44. Weihetag des Ökumenischen Zentrums (ÖZ) in Lengfeld. Unter dem Motto „Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Einheit“ erinnerte man im Heilig-Kreuz-Chor des Kirchenzentrums an der Kürnach an die Einweihung am 5. und 6. Dezember 1975 und den Weg seither.

    Musikalische Gestaltung

    „Die Sache Jesu braucht Begeisterte“ war das Eingangslied, dann sorgten Silke Augustinski (Oboe) und Anna-Maria Frankenberger (Harfe) vom Duo Pasculli sowie Kantorin Anneli Hornung für die musikalische Gestaltung des Jubiläumsgottesdienstes. Ein Team des ÖZ steuerte Texte und Fürbitten bei.

    Als Festprediger hatten die beiden Pfarrer, Dr. Harald Fritsch und Christoph Lezuo, Dekan Dr. Jürgen Vorndran gewonnen, der, von der „Kerze des Vertrauens“ am zweiten Advent ausgehend, für Vertrauensbildung warb: „Um Vertrauen zu ernten muss ich wagen, Vertrauen zu schenken“, sagte er. Er erinnerte daran, dass der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer um „Freude, Geduld und Gebet“ appelliert habe. Vorndran ermunterte dazu, den Appell von Paulus ernst zu nehmen und auf Gottes Gnade zu vertrauen. Somit solle Vertrauen geschenkt und ausgestrahlt werden, so wie es das ÖZ Lengfeld seit nunmehr 44 Jahren tue.

    Vorndran dankte dafür, dass man damals das Wagnis zur Umkehr auf sich genommen und die Perspektive geändert habe: „Vertrauen ist möglich, Verletzungen können heilen“, meinte er und zeigte sich dankbar für einen „Ort, von dem aus stets neues Vertrauen gesandt wird in Stadt und Bistum.“

    Zu Pilgerweg ermutigt

    Vorndran erinnerte am Ende seiner Predigt daran, dass mit der Ökumenischen Wegkapelle Trinitatis am Hubland am 25. Oktober 2019 die „erste Simultankirche Würzburgs“ geweiht worden sei, die vorher zu Zeiten der Landesgartenschau 2018 interreligiös gewesen war. Er ermutigte die Lengfelder zu einem Pilgerweg hinauf zum Hubland zu diesem „neuen Kind der Ökumene“, bevor das Fest mit einem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrsaal ausklang.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!