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    REMLINGEN

    50 Jahre als Feldgeschworener tätig

    Eine besondere Ehrung erfuhr Andreas Wehr aus Remlingen für seine 50-jährige Zugehörigkeit zu den Feldgeschworenen. Unse... Foto: Ernst Pscheidl

    Bürgermeister Klaus Elze dankte in einer kleinen Feierstunde im Rathaus Andreas Wehr für seine 50 Jahre, die er als Feldgeschworener in Remlingen tätig war. Auch die übrigen Siebener aus Remlingen waren gekommen, um das Jubiläum ehrenvoll zu begehen.

    Auch Norbert Jesberger, Obmann des Landkreises Würzburg „links des Mains“ war gekommen, um die Glückwünsche zu übermitteln. Jesberger ging auf die geschichtliche Entwicklung der Feldgeschworenen ein. Das Amt der Siebener, wie diese im Volksmund auch genannt werden, ist eines der ältesten noch erhaltenen Ämter der kommunalen Selbstverwaltung. Es besteht seit rund 500 Jahren. Eine Besonderheit der Feldgeschworenen ist der Mythos ihres „Siebenergeheimnises“. Mit geheimen Zeichen und Markierungen wird hiermit der Punkt des zu setzenden Grenzsteines gekennzeichnet. Außer in Bayern gibt es die Siebener in Rheinland-Pfalz und teilweise in Thüringen. Als Hüter der Grenzen und Abmarkungen im Gemeindegebiet arbeiten sie eng mit dem Vermessungsamt zusammen, führte der Kreisobmann aus.

    In der Runde erzählte Andreas Wehr über die Anfänge seiner Ehrenamtszeit. Die Flurbereinigung und die Ausweisung von Baugebieten verlangte damals viel Einsatzbereitschaft. Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren, nämlich am 13. Mai 1968, erhielt er vom damaligen Landrat des Landkreises Marktheidenfeld Albin Niklaus die Ernennungsurkunde, die er natürlich mitgebracht hat. Auch so manche Anekdote bei Grenzgängen hatte zu erzählen. Andreas Wehr übte das Ehrenamt gern und mit viel Herzblut aus.

    ps

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