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    Gaukönigshofen

    89 Unterschriften für Hundetoiletten und Abfallbehälter

    Die Sauberkeit auf öffentlichen Flächen und Anlagen in der Gemeinde Gaukönigshofen liegt 89 Bürgern am Herzen. Diese stellten einen Antrag an die Gemeinde, Hundetoiletten und auch Behälter für Abfälle aufzustellen. Als mögliche Standorte nannten sie den Mühlbachweiher, die Spielplätze, öffentliche Flächen und Grünlanagen, den Oberen Rosengarten, den Sportplatz und den Radweg. Die Kosten dafür könnten ihrer Meinung nach aus den Einnahmen der Hundesteuer bestritten werden.

    Der Gemeinderat diskutierte nun ausführlich über das Thema. Dass in Sachen Hundekot etwas getan werden sollte, war weitgehend unstrittig, wenngleich nicht alle große Hoffnungen auf die Einsicht der Hundehalter hatten, nachdem schon schlechte Erfahrungen gemacht worden seien. Appelle an Hundehalter, die Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu entsorgen, habe es schon im Gemeindemitteilungsblatt gegeben, ebenso wie Anschreiben an Hundebsitzer, berichtete Norbert Roth. Über das Ergebnis könne man nur enttäuscht sein, war sein Fazit.

    Einem Vorstoß mit Hundetoiletten wollte sich Roth nicht verschließen, möchte dazu aber auch Abfalleimer aufstellen, weil gerade entlang des Radwegs viel anderer Müll liege. Bürgermeister Bernhard Rhein entgegnete mit negativen Erfahrungen. Abfallbehälter hätten oft dazu eingeladen, große Mengen Haus- und sonstigen Müll dort abzulagern, weshalb vielerorts die Behälter wieder entfernt worden seien.

    Von ähnlich schlechten Erfahrungen berichtete Franz Ruchser. Uwe Binder gab die Dimensionen zu bedenken. Aus den drei Abfallbehältern am Abenteuerspielplatz in Acholshausen habe man schon 200 Liter Restmüll in nur einer Woche geholt. Trotzdem wollten Johannes Hemm und Norbert Roth einen Versuch mit Hundetoiletten plus Abfallbehältern machen, um Erfahrungen zu sammeln. Diskutiert wurde noch über die Anzahl.

    Das Gremium einigte sich schließlich mehrheitlich darauf, fünf Hundetoiletten und Abfallbehälter aufzustellen, hauptsächlich entlang des Radwegs und an den Spielplätzen. Zwei Ratsmitglieder stimmten dagegen. 

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