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    REMLINGEN

    Alles Bio oder was?

    Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens hatte die Remlinger Rüben GmbH von Thomas und Ines Herold-Schwab zu einem Hoffest nach Remlingen eingeladen. Bei bestem Sommerwetter waren viele Freunde und Gäste gekommen, um sich vor Ort über den Biobetrieb zu informieren und einen Blick in die Produktionshallen zu werfen.

    Nach der Begrüßung durch Thomas Schwab überbrachte der stellvertretende Landesvorsitzende Hilmar Cäsar im Namen des Bayerischen Bioverbandes die Glückwünsche und symbolisch eine Holzskulptur in Gestalt einer Karotte.

    Der Weg der Kartoffel

    Bei einer Hofführung informierte Schwab über die Lagerung und Verarbeitung von Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln. Größtenteils stammen diese aus rund 20 Biobetrieben aus der Region. Auch die kurzen Transportwege garantieren dabei eine gleichbleibende Qualität über das ganze Jahr.

    Beispielhaft an der Kartoffel erklärte er den Produktionsablauf. Die Kartoffeln werden bei circa 0 Grad gelagert. Über eine Waschtrommel werden sie gewaschen, sortiert und für den Einzelhandel abgepackt. Pflanzliche Abfälle werden an einen Schäfer in der Region gegeben, dafür erhält der Biohof den Schafsmist als Dünger wieder zurück. Das Schmutzwasser wird durch eine Schilfkläranlage gereinigt und das Wasser dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt. Die Kartoffelsortierung und -verpackung konnten die Besucher live erleben und jeder Gast erhielt ein Netz mit „Drillingen“ als Geschenk.

    „Bio mit Gesicht“

    Viele Produkte werden nach wie vor in Kunststoffschalen abgefüllt, da der Handel und der Verbraucher sich größtenteils abgepackte Ware wünschen. Über eine Nummer auf der Verpackung kann sich der Verbraucher auf der Internetseite „Bio mit Gesicht“ über den Erzeuger informieren. Bioprodukte werden regelmäßig aufwändig und streng kontrolliert.

    Neben den interessanten Informationen kam aber auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz. Den Besuchern wurden leckere Gerichte und ein gesundes Kuchenangebot präsentiert. Und die kleinen Gäste konnten sich im Kartoffeldruck üben.

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