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    WINTERHAUSEN

    Allianz für günstigere Tarife schmieden

    Kritik an den Wabentarifen des Verkehrsverbunds Mainfranken gibt es in Winterhausen. Vor einiger Zeit hatte Anja Renz das Thema im Gemeinderat zur Sprache gebracht. Sie wies darauf hin, dass auf dem Weg von Winterhausen nach Würzburg zwei Waben durchfahren werden, an denen zwar keine Haltestellen liegen, die aber für die Tarifberechnung zählen.

    Noch mehr benachteiligt könnten sich die Sommerhäuser fühlen, die ebenfalls den hohen Tarif zahlen, aber mit dem Bus noch viel länger unterwegs sein müssen. Auf Ebene der Verwaltungsgemeinschaft wurde ein Vorstoß bei Verantwortlichen im Landkreis unternommen.

    Der Geschäftsführer des Landkreis-Kommunalunternehmens, Alexander Schraml, hat geantwortet und darauf hingewiesen, dass der Landkreis wenig Einfluss habe, weil er nur mit zehn Prozent an dem Unternehmen beteiligt sei. Kreistagsmitglied Matthias Henneberger aus Randersacker (ÖDP) versprach, sich für die Belange einsetzen zu wollen.

    Unterschiedliche Behandlung von Stadt und Landkreis

    In der jüngsten Winterhäuser Gemeinderatssitzung stellte Anja Renz fest, dass Stadt und Landkreis Würzburg unterschiedlich behandelt würden. So gebe es auch andere Orte, die bei der Tarifgestaltung benachteiligt wären. Deshalb sollte versucht werden, eine Allianz der betroffenen Gemeinden zu bilden.

    Kurt Kleinschnitz hätte sich gewünscht, dass Entscheidungen über die Tarifgestaltung transparent gemacht worden wären. Er hätte gern gewusst, nach welchen Kriterien dabei vorgegangen wurde.

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