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    WÜRZBURG / GADHEIM

    Eugen Hain als Leiter der Agentur für Arbeit verabschiedet

    Nach 13 Jahren als Leiter der Würzburger Agentur für Arbeit geht Eugen Hain (rechts) in den Ruhestand. Seine Aufgabe übe... Foto: Angelika Cronauer

    An diesem Freitag geht eine Ära zu Ende. Seit 13 Jahren leitete Eugen Hain die Würzburger Agentur für Arbeit. Das Steuer übernimmt jetzt Stefan Beil.

    Die Amtsübergabe wurde im St. Markushof in Gadheim – dem „künftigen Mittelpunkt Europas“, wie Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz stolz anmerkte – gefeiert.

    Alle waren sie gekommen: Als Festrednerin Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm, als Gäste die örtlichen Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder und Bernd Rützel, die Vertreter des Landtages, Oliver Jörg, Manfred Ländner, Georg Rosenthal, Volkmar Halbleib, Kerstin Celina und Günter Felbinger, die Chefs der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, hochrangige Behördenvertreter, Vertreter der Justiz, Landräte, Bürgermeister und vor allem der Sozialverbände. Und alle wollten sie ihm ihren Dank ausdrücken: Hain, der seine Aufgabe nie nur als „Leiter der Arbeitsagentur“ gesehen hat. „Ich wollte immer Netzwerke aufbauen, um das Beste für die Betroffenen zu erreichen“, fasst er seine Philosophie in 40 Jahren Dienst bei der Arbeitsagentur zusammen.

    „Probleme lassen sich am besten vor Ort lösen“. Und das ist ihm gelungen, sei es in seiner Zeit als Chef des damaligen Arbeitsamtes in Schweinfurt Ende der 90er Jahre, als es darum ging, den Jobabbau, von dem die Region damals extrem betroffen war, bestmöglich für die Betroffenen zu managen, bis hin zur heutigen Situation in Würzburg, in der die Agentur für Arbeit sich „um die Menschen kümmern muss, die es immer noch schwer haben, auf dem deutlich entspannten Arbeitsmarkt“, aber eben auch die Unternehmen auf der Suche nach ihren Fachkräften unterstützen will.

    Dass Hain hervorragende Arbeit geleistet hat, fand auch Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die daran erinnerte, dass dieser mehrmals dem Ruf, aus Würzburg wegzugehen, nicht gefolgt ist, gerade weil er hier das Beste für seine Klienten erreichen konnte. Etwas für die Schwachen zu erreichen, darum sei es ihm gegangen, erklärte die Sozialpolitikerin.

    Sein Beitragen für die Region und seine Arbeit lobten die Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib, Georg Rosenthal und Oliver Jörg.

    Als zuverlässigen und engagierten Gesprächspartner lernte der Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder in seiner Ausschussarbeit für Arbeit und Soziales Hain kennen. Auch fürs Handwerk sei Hain ein Glücksgriff gewesen, fand Walter Heußlein, Chef der Handwerkskammer.

    Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern, betonte, wie viel er von Hain gelernt habe. Auch Norbert Zirnsack, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses und Personalratsvorsitzender Nico Freitag bedauerten Hains Abschied.

    Aber so ganz aufhören will der 65-jährige Hain dann doch nicht. „Wir sehen uns dann in München“, meinte Barbara Stamm denn auch beim Abschied. Hain ist dort als Mitglied der Enquete Kommission zur Integration von Flüchtlingen aktiv.

    Von unserer Mitarbeiterin Angelika Cronauer

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