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    HAUSEN

    Auf der A 7: Kiloweise Marihuana sichergestellt

    Am Donnerstagabend haben Autobahnfahnder der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck bei einer
    Fahrzeugkontrolle auf der A 7 kiloweise Marihuana entdeckt. Zwei Tatverdächtige befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

    Gegen 20.20 Uhr geriet ein silberner BMW ins Visier der uniformierten Streifenbesatzung. Die Beamten zogen den Pkw, der in Richtung Süden unterwegs war, an der Rastanlage Riedener Wald aus dem Verkehr und nahmen das Fahrzeug und die beiden Insassen genauer unter die Lupe. In einem vermeintlich guten
    Versteck entdeckten die Polizisten eine Plastiktüte, in der knapp fünf Kilogramm Marihuana verpackt waren. Darüber hinaus kamen bei der Durchsuchung eine geladene Schreckschusswaffe, ein Messer, verschiedene Rauschgiftutensilien und mehrere hundert Euro Bargeld zum Vorschein, das möglicherweise aus Drogengeschäften stammt.

    Untersuchungshaft angeordnet

    Die Beamten stellten das Rauschgift sowie die anderen Gegenstände sicher und nahmen den 29-jährigen Fahrer und seine sieben Jahre ältere Beifahrerin vorläufig fest. Die Tatverdächtigen, die in München beziehungsweise im Landkreis Pfaffenhofen wohnhaft sind, wurden getrennt voneinander zur Polizeidienststelle gebracht, wo in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen übernahm.

    Einen Tag nach der Festnahme wurden die Beschuldigten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen das Duo die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge anordnete. Nach der Eröffnung der Haftbefehle wurden die Tatverdächtigen in unterschiedliche  Justizvollzugsanstalten eingeliefert, so der Polizeibericht.

    bearbeitet von Ralf Zimmermann

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