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    Rottendorf

    Auf der A3: Hunde unter unwürdigen Bedingungen transportiert

    Am Dienstagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei einen bulgarischen Pkw mit Anhänger, der auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs war. Als sie den Anhänger öffneten, fanden sie fünf französische Bulldog-Welpen und einen erwachsenen Mini-Rehpinscher vor, die in viel zu kleinen Transportboxen transportiert wurden. Zudem lagen die Hunde in ihrem eigenen Urin, Kot und Erbrochenem.

    Am Dienstag gegen 18 Uhr fiel einer Streife des Zolls ein Pkw mit Anhänger auf, der auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs war. Nachdem das Gespann auf einen Parkplatz bei Rottendorf gelotst wurde, wurde eine Streife der Verkehrspolizei Würzburg- Biebelried hinzugezogen. Die Beamten öffneten den Anhänger und fanden sechs Hunde darin vor. In drei Transportboxen, die eigentlich für Katzen gedacht waren, wurden insgesamt fünf französische Bulldog-Welpen und ein erwachsener Mini-Rehpischer transportiert. Darüber hinaus lagen die Hunde in ihrem eigenen Urin, Kot und Erbrochenem. Nach Angaben des 38-jährigen, bulgarischen Fahrzeugführers wollte dieser die Hunde von Bulgarien nach Koblenz transportieren.

    Rehpinscher büchste aus

    Während der Sachbearbeitung auf der Dienststelle büchste dann der Mini-Rehpinscher auch noch aus seiner Transportbox aus und verschwand. Er kehrte nach Polizeiinformationen jedoch wenig später wieder zurück und machte sich vor der Eingangstüre der Wache durch Kläffen bemerkbar.

    Nachdem die Begleitpapiere der Hunde in Ordnung waren, die Transportbedingungen jedoch nicht, wurden die Hunde sichergestellt und in das Tierheim in Würzburg gebracht. Dort kann der Hundehalter sie wieder abholen wenn er geeignete Transportboxen nachweisen kann.

    Der Mann erwartet nun eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige an das Landradsamt Würzburg und er musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 EUR hinterlegen.

    Bearbeitet von Ralf Zimmermann

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