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    THÜNGERSHEIM

    Auf der Süd-Route durch die vielfältige Vegetation

    Angeführt von den örtlichen Feldgeschworenen startete der Grenzgang der Gemeinde Thüngersheim auf der südlichen Route an... Foto: Herbert Ehehalt

    Weit mehr als „nur“ Weinberge hat die Gemarkung der Gemeinde Thüngersheim zu bieten. Vor allem oberhalb der mit Reben bewachsenen Hänge besteht eine vielfältige Vegetation. Die Teilnehmer des jährlichen Grenzgangs erkundeten diese kürzlich.

    Von Retzbach im Norden bis Veitshöchheim im Süden reicht die Gemarkungsgrenze der Gemeinde Thüngersheim. Des langen Grenzverlaufs Für den diesjährigen Grenzgang hatten die örtlichen Feldgeschworenen mit ihrem Obmann Thomas Schwab die südliche Route ausgewählt.

    Vom südlichsten Punkt der Gemarkungsgrenze am „Fachtal“ unterhalb der Ravensburg starteten rund 30 Grenzgänger, allen voran Bürgermeister Markus Höfling (Bürgerbewegung, BüBew), um sich von den Feldgeschworenen über die Besonderheiten in der Natur informieren zu lassen. Wie bei den örtlichen Grenzgängen üblich, wurde auch in diesem Jahr das Wissen der Teilnehmer bei einem Quiz abgefragt. Hierbei waren acht Fragen zu beantworten zur örtlichen Geografie, Geschichte und Allgemeinwissen.

    Der so genannte „Dreimarker“ am gemeinsamen Grenzpunkt der Gemeinden Thüngersheim, Güntersleben und Retzstadt als einen markanten Punkt im Grenzverlauf zwischen Aasig, Zwerlach und der Steinhöhe galt ein Ziel des Marsches.

    Zum Abschluss der Grenzwanderung wurde die Grillhütte angesteuert, wo eine deftige Stärkung auf die Teilnehmer wartete. Auf den Weg gemacht hatten sich die Feldgeschworenen und ihre Begleiter nach guter Tradition erst nach einem gemeinsamen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael.

    Am 19. Mai sind die Thüngersheimer Feldgeschworenen Gastgeber ihrer Vereinigung rechts des Mains. Dann treffen sich deren „Siebener“ im Weinort für einen Tag zu ihrer jährlichen Fachtagung. Auf dem Programm stehen dabei schon ab 8 Uhr Frühschoppen, ökumenischer Gottesdienst und Festzug.

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