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    Theilheim

    Auffahrunfälle mit fünf Lastern

    Fünf Brummifahrern wird die Strecke der A 3 zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Randersacker wohl noch lange unangenehm im Gedächtnis bleiben. Am Dienstagvormittag sind sie dort in Richtung Frankfurt in Auffahrunfälle verwickelt worden. Zwei Fahrer wurden dabei leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden von über 200 000 Euro. Die Folge war ein kilometerlanger Stau, der bis weit über das Biebelrieder Kreuz zurück reichte.

    Gegen 6.45 Uhr bemerkte ein 45-jähriger Kraftfahrer zu spät, dass ein 40-Tonner vor ihm sehr langsam auf ein Stauende aufschloss. Trotz Vollbremsung krachte er mit seinem Sattelzug etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Rottendorf in das Heck des Aufliegers und schob das Fahrzeug auf einen davor fahrenden Lkw. Das Führerhaus seiner Sattelzugmaschine wurde dabei erheblich beschädigt und der Mann eingeklemmt. Zur Erstversorgung wurde ein Notarzt eingeflogen.

    Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Mann rasch befreien. Er wurde dann zur Untersuchung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde festgestellt, dass ihm nichts fehlte und er mit dem Schrecken davon gekommen war. Der 57 Jahre alte Fahrer des zweiten Lkw kam leicht verletzt in eine Klinik. Der dritte Fahrer blieb unverletzt.

    Zwei der drei Laster mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge unterstützten Floriansjünger aus Rottendorf und Biebelried die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle.

    Gegen 10 Uhr war die Unfallstelle bereits geräumt und die Kolonnen rollten wieder.
    Ein 51 Jahre alter Lkw-Fahrer war kurz abgelenkt und fuhr etwa vier Kilometer vor der Anschlussstelle Randersacker im Stopp-and-Go-Verkehr mit seinem 40-Tonner auf einen bremsenden Sattelzug auf. Dabei wurde der 62-jährige Fahrer vor ihm leicht verletzt und mit Nackenschmerzen in ein Krankenhaus gebracht. Der 51-Jährige blieb unversehrt. Sein Sattelzug, der mit sechs Tonnen leeren Stahlfässern beladen war, musste abgeschleppt werden.

    Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Kist kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten und reinigten die Fahrbahn. Die Arbeiten waren gegen 12 Uhr abgeschlossen.

    Robert Menschick

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