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    HETTSTADT

    Auftragsvergabe für Gehägsweg

    Der geplante Ausbau des Gehägsweges in Hettstadt stand nach einem Unfall zu Jahresbeginn zunächst infrage. Der Bestätigung des entsprechenden Beschlusses des Gemeinderates vom Januar folgte kürzlich die nichtöffentliche Auftragsvergabe. In der jüngsten Ratssitzung machte Bürgermeisterin Andrea Rothenbucher (CSU/UBH) die Auftragsvergabe zum Ausbau öffentlich: Die Vergabe erfolgte bei einer Gesamtsumme von 605 615 Euro an das wirtschaftlichste Angebot.

    Der Unfall am 5. Januar hatte die Gemeinde erschüttert. Auf der bei Autofahrern gerne als Schleichweg benutzten Strecke war eine 26-Jährige beim Gassi gehen mit ihrem Hund von einem Fahrzeug erfasst und getötet worden. Auf dem als Gemeindeverbindungsstraße zwischen Hettstadt und der B8 gewidmete Gehägsweg galt zum Unfallzeitpunkt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h. Diese soll nach Aussage von Bürgermeisterin Andrea Rothenbucher auch nach dem erfolgten Ausbau als Wirtschaftsweg im Kernwegenetz der Öko-Modellregion Waldsassengau gelten.

    Feldwege werden gesperrt

    Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Juli beginnen. Spätestens bis November soll die Maßnahme abgeschlossen sein. „Während des Ausbaus werden auch die angrenzenden Feldwege gesperrt sein“, kündigte Rothenbucher an. Um die Zufahrt zur Gärtnerei auch während des laufenden Ausbaus gewährleisten zu können, werden die Arbeiten in zwei Abschnitten ausgeführt. „Zunächst wird die bestehende Betondecke vom Ortsrand bis zur Gärtnerei zertrümmert. Die Reste verbleiben als Unterbau vor Ort für den nachfolgenden weiteren Ausbau. Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich in gleicher Weise von der Gärtnerei bis zur Einmündung auf die B8“, beschrieb die Bürgermeisterin den Ablauf.

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