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    Würzburg

    Ausstellung 100 Jahre Frauenwahlrecht bis 28. Februar

    Bei der Eröffnung der Ausstellung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht, die noch bis 28. Februar im Würzburger Rathaus zu sehen ist. Foto: Tom Schubert

    Noch bis einschließlich 28. Februar ist die Ausstellung „100 Jahre Frauenwahlrecht – Würzburgerinnen machen Politik“ im Würzburger Rathaus zu sehen. Sie beschreibt den Kampf um das Frauenwahlrecht, stellt die Würzburger Aktivistinnen vor und zeigt am Beispiel der Stadträtinnen den mühsamen Weg von Frauen in die Politik. In der Ausstellung werden alle Frauen porträtiert, die seit 1919 dem Stadtrat angehörten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg hervor.

    Oberbürgermeister Christian Schuchardt zitierte bei der Ausstellungseröffnung die Worte der Sozialdemokratin Marie Juchacz im Jahr 1919 vor der Nationalversammlung: „Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“ Gleichberechtigte Teilhabe in politischen Gremien ist jedoch immer noch nicht vollständig umgesetzt.

    Bei der Eröffnung der Ausstellung nahmen neben Bürgerinnen und Bürger, Stadträtinnen und Stadträte sowie Bürgermeister Adolf Bauer und Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake teil. Die Ausstellung wurde von den beiden Historikerinnen Dorothee Klinksiek und Gisela Kaiser erarbeitet. Unterstützt wurden sie durch die interfraktionelle Arbeitsgruppe der Stadträtinnen mit Anke Stumpf, Barbara Lehrieder, Christiane Kerner und Charlotte Schloßareck.

    Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 28. Februar im Rathausfoyer, die Finissage findet am Mittwoch, 27. Februar, zwischen 17.30 und 19 Uhr statt. Ab März steht die Ausstellung kostenfrei zum Ausleihen zur Verfügung, Kontakt über die Gleichstellungsstelle für Frauen und Männer bei der Stadt Würzburg, gleichstellungsstelle@stadt.wuerzburg.de, Tel.: (0931) 373568.

    Bearbeitet von Katrin Amling

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