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    Randersacker

    Autobahn A3: Deshalb gibt es bei Randersacker Erdhügel

    Weit über die Fahrbahnhöhe ragt der Erdhügel an der Anschlussstelle Randersacker mittlerweile. Foto: Thomas Obermeier

    Autofahrer, die in Randersacker von der Autobahn A3 ab-, oder die dort kreuzende B13 zwischen Ochsenfurt und Würzburg befahren, werden ihn schon häufiger gesehen haben: Den großen Hügel auf der Randersackerer Seite der Fahrbahn, der zu einer Pyramide geformt mittlerweile weit über die Höhe der Autobahn hinausragt. Aber woher kommen die Erdmassen und warum werden sie dort gesammelt und planiert? Das fragt sich sicher nicht nur Main-Post-Leser Richard Morgenroth.

    Laut Autobahndirektion Nordbayern kommt das Material von der geplanten Absenkung der Fahrbahn zwischen Heidingsfeld und Randersacker um zwölf Meter in eine Troglage. Wie das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr schreibt, vermindert die Troglage den Lärmpegel. Das überschüssige Material wird an der angrenzenden Anschlussstelle zwischengelagert.

    Arbeiten dauern bis 2022

    Nach Abschluss der Baumaßnahmen am Katzenbergtunnel wird es zur Überschüttung des Tunnels verwendet. Das wird bis ins Jahr 2022 andauern. Die Maßnahmen sind Teil des sechsstreifigen Ausbaus der A3 zwischen den Anschlussstellen Randersacker und Heidingsfeld. Die Baumaßnahme begann im Jahr 2012 und wird sich aufgrund von Verzögerungen bis ins Jahr 2021 hinauszögern. Das hatte im vergangenen Jahr für viel Aufsehen gesorgt. Teil des Projekts waren auch die Arbeiten an der Talbrücke Heidingsfeld.

    Sie fragen, wir fragen nach. Foto: Jutta Glöckner, Grafik
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