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    Kirchheim

    Bäume am Krämersbruch gefährden neue Häuser

    Besonders um die Fichten und Kiefern, die am Krämersbruch gepflanzt wurden, steht es nicht gut. Foto: Christian Ammon

    Unmittelbar an das Baugebiet Am Schoppen grenzt der Krämersbruch, ein seit Jahrzehnten stillgelegter, zum Teil aufgefüllter Muschelkalksteinbruch. Nun sollen die dort gepflanzten Bäume in einem Streifen von zwanzig Metern Breite abgeräumt werden. Dafür ist der Einsatz eines Harvesters geplant. Der Eingriff durch die Gemeinde ist nötig, um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

    Viele der Bäume weisen deutliche Trockenheitsschäden auf oder sind schon abgestorben. Betroffen sind vor allem die Kiefern und Fichten. Der Hinweis dazu kam von dem neuen für Kirchheim zuständigen Förster Wolfgang Schölch. Der Streifen soll wieder bepflanzt werden. Vermutlich mit Büschen oder als Hecke. Auch der übrige Wald soll mit Bäume umgebaut werden, die besser an den kargen Standort angepasst sind. Für den Steinbruch, in dem sich zeitweise ein Freizeitgelände befand, auf dem auch Fußball gespielt wurde, ist keine Nutzung vorgesehen.

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