• aktualisiert:

    Hohestadt

    Barbara Stamm zur politischen Lage

    Landtagspräsidenten Barbara Stamm, Frauen-Union-Kreisvorsitzende Rosa Behon und MdL Manfred Ländner im Kreis der Helfer ...

    Zu einem Frauen-Frühstück lud die Frauen-Union Würzburg-Land ins Bürgerhaus Hohestadt ein. Viele Frauen waren dieser Einladung gefolgt, nicht zuletzt sicherlich auch wegen der zu erwartenden Landtagspräsidentin Barbara Stamm als Rednerin zur aktuellen politischen Lage im Freistaat, heißt es in der Pressemitteilung. Begleitet wurde Stamm von MdL Manfred Ländner und Bezirkstagskandidatin, FU-Kreisvorsitzenden, Kreisrätin und 2. Bürgermeisterin von Ochsenfurt Rosa Behon. Nach dem Frühstück vom reichhaltig präsentierten Büfett, ging es ins Eingemachte.

    Ländner eröffnete den Part am Rednerpult. Er betonte, dass das neue Familiengeld auch beim Mittelstand ankommt und nicht an einer Einkommensgrenze bemessen wird.

    Im Anschluss referierte Barbara Stamm über die derzeitige politische Lage. Die Landtagspräsidentin hatte klare Kritik auch in Richtung Journalismus. Hier seien einige Personen dieser Berufsvertretung durchaus auch verantwortlich dafür, wie Stimmung gemacht würde, erklärte Barbara Stamm und verwies auf die teilweise mangelnde Darstellung positiver Ereignisse im Freistaat Bayern. „Hier gibt es keine Jugendarbeitslosigkeit, hier ist viel Kultur da, eine hervorragend von vielen ehrenamtlich tätigen Menschen geprägte Landschaft, Bayern zieht die Menschen an und hier wird niemand mit dem Lasso eingefangen und hierher gezerrt, diese Menschen kommen alle freiwillig“, erklärte sie und zog viel zustimmenden Beifall auf sich.

    Hochinteressant empfanden Anwesende die Infos durch Barbara Stamm, was sie über ihren in Berlin lebenden Sohn mit seinen fünf Kindern zu berichten hatte. „Wenn der hier anwesend wäre, könnte er wohl drei Stunden darüber berichten, wie ein geordneter Staat oder geordnete Bürokratie einfach nicht mehr funktioniere“. So erklärte sie, dass man dort Kindergarten-Tagesstätten gebührenfrei propagieren könne, vor allem auch deswegen, weil die Eltern selbst sich nicht nur ums eingesetzte Personal, sondern auch um die Sauberkeit der Stätte und um die Mahlzeiten kümmern müssen.

    Viel Lob hatte die Landtagspräsidentin am Ende noch für all die ehrenamtlich tätigen Menschen in Kultur, Sport und Betreuung und verwies zum letztgenannten auf die aktuelle Auszahlung des neu eingeführten Landespflegegeldes von 1000 Euro pro Jahr, das die Empfänger auch dazu nutzen dürfen, ihren Pflegerinnen und Pflegern aus Familie oder Nachbarschaft etwas zukommen lassen zu können.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!