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    Würzburg

    Bayerischer Umweltminister bei der FW-FWG Würzburg zu Gast

    Zum Thema Umwelt und Klimaschutz hatte die Gruppe der Freien Wähler - Freie Wählergemeinschaft Würzburg mit OB-Kandidat Volker Omert den Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber und die Staatssekretärin für Unterricht und Kultus Anna Stolz zu Gast.
    Zum Thema Umwelt und Klimaschutz hatte die Gruppe der Freien Wähler - Freie Wählergemeinschaft Würzburg mit OB-Kandidat Volker Omert den Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber und die Staatssekretärin für Unterricht und Kultus Anna Stolz zu Gast. Foto: FWG

    Zum Thema Umwelt und Klimaschutz hatte die Gruppe der Freien Wähler - Freie Wählergemeinschaft Würzburg mit OB-Kandidat Volker Omert den Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber und die Staatssekretärin für Unterricht und Kultus Anna Stolz (beide MdL Freie Wähler Bayern) zu Gast, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Staatsminister Glauber bestätigte zunächst die Prognosen der Klimaforscher auch in Bezug auf Würzburg und Unterfranken: „Die Region liegt im Hotspot des Klimawandels. Wir werden uns hier auf immer weniger Regen, mehr heiße Sommer und extreme Wetterereignisse einstellen müssen.“ Um den Verbrauch fossiler Brennstoffe und die Belastung mit CO2 zu reduzieren, drängt Glauber für Bayern auf den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien, der derzeit bei 40 Prozent liege. Bei Wasser, Wind und Sonne sieht er hier weiteres, noch ungenutztes Potenzial.

    In Sachen alternative Antriebstechnik bei Autos warnte Glauber davor, beim derzeitigen Hype für die Elektromobilität andere Antriebsformen wie Gas und Wasserstoff zu vernachlässigen. Andere Länder hätten es hier leichter und bestimmten jetzt, wohin Forschung und Produktion in der nahen Zukunft gingen.

    Diese Meinung teilte Christoph Seyerlein, Redakteur der Fachzeitschrift „kfz-betrieb“. Seyerlein konstatierte: „In den nächsten fünf Jahren wird sich alles auf die Entwicklung batteriebetriebener Fahrzeuge konzentrieren, die jeder Hersteller ins Portfolio nehmen wird, um Auflagen der Politik zu erfüllen.“

    Volker Omert, OB-Kandidat der Liste der FW-FWG, bekräftigte bei all diesen Themen seine Abneigung zu einer allgemeinen Verbotskultur. Er wolle lieber Anreize dafür schaffen, dass jeder Einzelne mal Konsumverzicht übe, Abfall im privaten Bereich vermeide und im Kleinen Verantwortung trage. „Das Auto bleibt als Verkehrsmittel auch für unsere Innenstadt aber weiter wichtig,“ meinte Omert. Allerdings wolle er dem Lkw-Durchgangsverkehr in Würzburg den Kampf ansagen.

    Die bayerische Kultus-Staatsekretärin Anna Stolz antwortete noch auf die Frage, wie die bayerische Schulpolitik auf die Anliegen der „Fridays for Future“-Bewegung reagiere. „Wir freuen uns darüber, dass die jungen Leute so großes Engagement für Umwelt und Klimaschutz zeigen und möchten zunehmend mit ihnen darüber ins Gespräch kommen.“

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    Bearbeitet von Lena Berger

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