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    Würzburg

    Besserer Blick auf spektakuläre Sprünge

    Impressionen vom Wake Race 2016 am Stadtstrand Würzburg Foto: Silvia Gralla

    Wassersport mit akrobatischen Flugeinlagen auf höchstem Niveau erwartet die Zuschauer beim 4. "WakeEnd" am 22. Juli: Vor der malerischen Kulisse von Festung und Käppele werden wieder die besten Wakeboarder aus dem deutschsprachigen Raum am Start sein. Es gibt einige Neuerungen bei der Veranstaltung, die 2014 zum ersten Mal stattfand und bei der letzten Auflage vor zwei Jahren bereits über 20.000 Zuschauer anlockte. Los geht es mit dem Namen - aus dem "Sternla WakeRace" ist in Kombination der Begriffe Wakeboard und Weekend (englisch: Wochenende) das "WakeEnd" geworden.

    Hauptgrund für die Namensänderung: "Wir haben keinen Headsponsor mehr", sagt Veranstaltungsleiter Frank Lauterbach, der das "WakeEnd" vor vier Jahren zusammen mit seinem Team von der Lauterbach Kreativbetreuung aus der Taufe gehoben hat. Die Veranstaltung findet auch nicht mehr wie bisher am Stadtstrand statt, sondern auf einem eigenen Glände etwa 200 Meter flussaufwärts, was vor allem für die Zuschauer wesentliche Vorteile mit sich bringt: "Einer der größten Kritikpunkte war bisher, dass man durch die Kurve nicht die ganze Strecke einsehen konnte. Jetzt haben wir eine gerade Strecke", so Lauterbach.

    Tribüne mit 500 Sitzplätzen

    Um möglichst vielen Wakeboard-Fans den bestmöglichen Blick auf die 400 Meter lange Wettkampfbahn zu bieten, gibt es zum ersten Mal eine Tribüne mit knapp 500 Sitzplätzen, dazu die üblichen Biergarten-Bereiche und Stehplätze: "Wir werden auch auf dem neuen Gelände ausreichend Platz für die Zuschauer haben. Und es ist auch wieder dieselbe schöne Kulisse im Herzen der Stadt mit der Festung im Hintergrund", verspricht Lauterbach. Vor dieser Kulisse werden die "Rider" von einem 575 PS starken Motorboot gezogen, erreichen dabei Geschwindigkeiten von gut 30 Stundenkilometern und nutzen die Heckwelle des Bootes zu tollkühnen Sprüngen und Salti, die von einer Jury bewertet werden.

    "Durch die Verlagerung 150 Meter flussaufwärts sind wir mit der Wettkampfstrecke flexibler, das ist auch gut für die Sportler", sagt der Sportliche Leiter Ben Wiedenhofer. Zu den zwölf Teilnehmern, die sich am Samstag auf einem anderen Abschnitt des Mains für die Finalläufe qualifizieren müssen, gehören wieder Lokalmatador Philipp Schramm aus Aschaffenburg und Tobias Dammit aus Mannheim, aber auch der amtierende österreichische Meister Philipp Hofer und Pascal Perrottet aus der Schweiz, die alle schon WakeEnd-Erfahrung mitbringen.

    Erstmals kostet es Eintritt 

    Der bessere Blick auf die Wettkämpfer kostet dieses Mal allerdings auch ein bisschen was: Zum ersten Mal werden beim WakeEnd drei Euro Eintritt pro Person fällig. Dafür bekommen die Besucher einiges geboten: Neben den sportlichen Höchstleistungen und waghalsigen Sprüngen der Wakeboard-Elite aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es am 22. Juli ab 9 Uhr auch wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Rahmenprogramm mit Foodtrucks, einer Jetski-Akrobatik-Show, zahlreichen weiteren Showeinlagen und Livemusik auf einer schwimmenden Bühne auf dem Main. Für die passende Stimmung bei der After-Show-Party nach der Siegerehrung am späten Nachmittag sorgen "Mucho Mojo".

    Für die Kinder gibt es einen großen Spielbereich, der vom "Spieli" organisiert wird - das WakeEnd unterstützt das Zellerauer Kinderzentrum außerdem mit einer großen Tombola. Gutes tun können die Zuschauer auch, indem sie der gemeinnützige Organisation "Viva Con Agua", die sich für den weltweiten menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt, ihr Getränkepfand spenden.

    Das komplette Programm und alle Infos gibt es im Internet unter "www.wakeend.com".

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