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    REMLINGEN

    Betreuung für Kinder in den Ferien

    Gerade sind die Osterferien vorbei, da stehen bald schon die Pfingstferien an. Für alle berufstätigen Eltern stellt sich wieder die Frage: Wer kann sich um mein Kind kümmern? Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Ferienbetreuung ein wichtiges Thema. Wohin mit meinem Kind, wenn ich arbeiten muss und die Kinderbetreuungseinrichtungen Ferien machen?

    Bei kaum einem reicht der Jahresurlaub aus, um die betreuungsfreie Zeit abzudecken. Auch 2018 müssen Eltern schulpflichtiger Kinder wieder bis zu 100 Tage, also rund 14 Wochen Ferienzeit, überbrücken. Heute können immer weniger Eltern mit einer Unterstützung durch die Großeltern rechnen, da diese oft selbst berufstätig sind oder nicht in der Nähe wohnen. Ein Problem, das auch in Remlingen immer wieder an den Gemeinderat herangetragen wurde.

    Nun hat die Gemeinde eine Lösung gefunden und stellt auch die finanziellen Mittel zur Verfügung, um die Ferienbetreuung für die betroffenen Eltern bezahlbar zu gestalten.

    Die Gemeinde fungiert als Träger und konnte zwei ausgebildete Kinderpflegerinnen für die Ferienbetreuung von Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren verpflichten. Einstimmig genehmigte das Gremium die Ausgaben von gut 5000 Euro für insgesamt fünf Wochen Ferienbetreuung im Jahr 2018. Angeboten werden je zwei Wochen in den Pfingst- und Sommerferien sowie eine Woche in den Herbstferien. In Absprache mit der Verwaltung werden geeignete Räume im Schulhaus am Schafstall zur Verfügung gestellt.

    Interessierte Eltern können sich ab sofort in der Verwaltung melden. Der Gemeinderat sieht die Ferienbetreuung im Jahr 2018 als Modellversuch und wird das Angebot bei Bedarf auch im nächsten Jahr anbieten.

    Das Gremium hatte sich die Einrichtung der Ferienbetreuung nicht einfach gemacht. Standen doch viele offene Fragen als Hürden dem Ansinnen der Räte und dem Wunsch vieler Eltern entgegen. Es brauchte Fachpersonal, geeignete Räume und eine Mindestteilnehmerzahl von zehn Kindern.

    Die Anmeldung, betonte Bürgermeister Klaus Elze, sei verbindlich, um Planungssicherheit für das Betreuungsangebot zu garantieren. Der „Obolus“ wurde auf 50 Euro pro Woche und Kind festgelegt.

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