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    Eisenheim

    Betrieb des Holzplatzes in Obereisenheim wird eingestellt

    Dieser Holzplatz wird demnächst aus Kostengründen geschlossen. Foto: Rainer Weis

    Über Jahre betreib die Gemeinde am Waldrand hoch über Obereisenheim einen Holzplatz. Dort konnten die Bürger Schnittholz oder Bäume ablegen und die Gemeinde sorgte in bestimmten Abständen dafür, dass das Material vor dem Abtransport gehäckselt wurde. Eine Einrichtung die von vielen Bürgern in der Gemeinde genutzt wurde.

    Doch jüngst musste sich der Gemeinderat mit einer neuen Sichtweise auseinandersetzen. Denn der Holzlagerplatz in Obereisenheim erfüllt die Auflagen an die Lagerung von Strauch- und Baumschnitt nicht. Zwar liegt eine Baugenehmigung vor, es fehlt allerdings eine wasserrechtliche Genehmigung und eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BlmSchG). Eine solche Auflage ist, dass die Lagerfläche wasserundurchlässig befestig sein muss und, falls Sickerwasser oder Regen nach dessen Vorbehandlung eindringt, dies oberflächig abzuleiten sei.

    Bürgermeister Andreas Hoßmann gab zu bedenken, dass eine Befestigung und eine Behandlung des Oberflächenwassers aufwendig und teuer und nicht verhältnismäßig sei. Der Gemeinderat gab auf der einen Seite dem Bürgermeister Recht, aber sprach sich anderseits gegen eine Schließung aus. Das Hauptargument der Räte war, dass die Anlieferung in die Deponie in Oberpleichfeld umständlich und mit viel Zeit verbunden und deshalb auch nicht verhältnismäßig sei.

    Doch letztlich stimmte der Gemeinderat mehrheitlich der Schließung des Holzhäcksellagerplatzes in Obereisenheim zu.

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