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    Würzburg

    Boulevard Würzburg: Edle Steaks seit 50 Jahren

    Tscharlie Weigand vor seinem Steakhaus in der Franziskanergasse.
    Tscharlie Weigand vor seinem Steakhaus in der Franziskanergasse. Foto: Herbert Kriener

    Er ist ein Urgestein der Würzburger Musik- und Kneipenszene. Nun feiert Tscharlie Weigand ein rundes Jubiläum: Vor 50 Jahren hat er sein erstes Steakhaus in der Sanderstraße eröffnet. Aus diesem Anlass hat er wieder einmal seit Leittier von der Weide geholt und aufs Autodach gebunden, einen schwarzen Stier, der einst in Zürich preisgekrönt auf dem Dach eines Kaufhauses stand. Die Inspiration, mit einem Steakhaus einen neuen Trend nach Deutschland zu bringen, war Tscharlie Weigand bei einem Urlaub in den USA gekommen. Im ehemaligen Fiskal-Bäck in der Sanderstraße eröffnete er 1968 seinen "Puszta-Grill". Nach zehn Jahren hat er aus dem Lokal "Tscharlies Musikkneipe" gemacht, wo heute auf dem Unterteil des früheren Holzkohlegrills die Schallplatten stehen. Weigands Laufbahn führte weiter in die "Himmelsleiter" hinter dem Kaufhof, die er zu "Sam's Steakhaus" umbaute, dann ins ehemalige "RIZ" am Maritim-Hotel, schließlich in die Franziskanergasse.

    Mit großem Aufwand und handwerklichem Können hat er dort im Haus des berühmten Bildhauers Tilman Riemenschneider das Erdgeschoss und den Gewölbekeller umgewandelt und mit historischen Kunstschätzen bereichert. Am 19. Oktober feiert er das fünfjährige Bestehen von "Tilman's Steakhaus 800°", das er gemeinsam mit seiner Frau Sylvia und seinem Sohn Sebastian betreibt, der gelernter Koch ist. Seine Steaks der Prime-Qualität bezieht er vor allem aus Uruguay, warum auch der Botschafter des südamerikanischen Landes schon bei ihm zu Gast war. Die Steaks vom heißen Stein oder (als Premiere in Würzburg) vom 800°-Grill aus der Küche locken Gäste aus einem Umkreis von 150 Kilometern an, darunter auch viele junge Leute. Ein Gast hält dabei den Rekord mit drei Steaks zu je 500 Gramm auf einmal.

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