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    LEINACH

    Brandschutz folgt auf Generalsanierung

    Dem Abschluss entgegen strebt die Generalsanierung der Grundschule Leinach, zumindest was die Außenarbeiten an dem Gebäude betrifft. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates erteilte das Gremium den Auftrag für den Bauantrag zur Verbesserung des Brandschutzes und zum Förderantrag nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) durch das bayerische Finanzministerium. Für die Generalsanierung und die energetische Anpassung erhält die Gemeinde Leinach finanzielle Unterstützung durch das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP).

    Die wichtigste Nachricht aus dem durch Architekt Karl Gruber (Karlstadt) vorgelegten Sachstandsbericht betraf den Abbau des Baukrans. Seit Beginn der Sanierung steht dieser auf dem Festplatz. Der wird noch im Juni benötigt zur Feier des 40. Jubiläums der Gemeinde.

    Nach Zusicherung des Architekten soll der Baukran am 22. Juni abgebaut werden. Das Gerüst allerdings bleibt noch am Gebäude. Es wird noch zur Aufbringung der Außendämmung, zur Fassadengestaltung und zur Montage des Blitzschutzes benötigt. Die Festlegung der Farbgestaltung für Fassade und Sockel, sowie der Sonnenschutz-Jalousien verabschiedete der Gemeinderat einstimmig.

    Nach den Ausführungen des Architekten zeichnet sich nur eine geringe Kostenüberschreitung ab – trotz zahlreicher Nachträge, die zur Ausführung kamen. Bei noch ausstehenden Restarbeiten der Dachdeckungs-, Maler- und Klempnerarbeiten, weist die Kostenentwicklung aktuell eine Summe von 1 601 388,29 Euro aus. Die Kostenschätzung für die bisher ausgeführten Arbeiten lag bei 1,578 Millionen Euro. Aus den zuschussfähigen Kosten erhält die Gemeinde eine Förderung von neunzig Prozent aus dem Kommunalinvestitionsprogramm.

    Hingegen geht Bürgermeister Uwe Klüpfel (CFW) von einer weitaus geringeren Förderung für die noch ausstehende Verbesserung des Brandschutzes aus. Diese Maßnahmen werden nach Klüpfels Aussage aus FAG-Mitteln gefördert. Hierbei erhofft sich Klüpfel einen Zuschuss von rund sechzig Prozent der förderfähigen Kosten.

    Die Kosten zur Verbesserung des Brandschutzes schätzt Architekt Karl Gruber auf rund 615 000 Euro. Den größten Batzen nimmt dabei der Bau zweier Stahltreppen-Fluchttürme ein. Die Kosten dafür bezifferte Gruber auf 131 000 Euro. Die Fluchttürme sollen an den beiden Giebelseiten des Gebäudes angebracht werden und als zweiter Rettungsweg dienen.

    Den Auftrag zur Einreichung des erforderlichen Bauantrags sowie zur Antragstellung für den FAG-Förderantrag erteilte der Gemeinderat einstimmig. Ebenso wie die bisher durchgeführte Generalsanierung soll auch die Verbesserung des Brandschutzes bei laufendem Schulbetrieb erfolgen.

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