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    WÜRZBURG

    Braucht es Kreuze im Gerichtssaal?

    Landgericht Weiden
    Typisches Bild in bayerischen Gerichtssälen wie hier in Weiden. An der Wand hinter dem Richtertisch hängt ein Kreuz. Foto: Armin Weigel, dpa

    Nach der Entscheidung von Ministerpräsident Markus Söder, in allen bayerischen Behörden sichtbar Kreuze aufzuhängen, gewinnt die Debatte um christliche Symbole in Gerichtssälen neue Aktualität. Kritiker fürchten, Nichtchristen könnten Urteile, die unter dem Kreuz gefällt werden, nicht so richtig akzeptieren. Tatsächlich werde Recht ja nicht im Namen einer Religion, sondern im Namen des Volkes gesprochen.

    Unter dem Titel „Urteil unterm Kreuz?“ lässt das zweite „Würzburger Kellergespräch“ von Main-Post und Juristen-Alumni an diesem Donnerstag, 12. Juli, eine muntere Diskussion erwarten. Gesprächspartner sind der emeritierte katholische Bischof Friedhelm Hofmann und der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Ein Impulsreferat hält der Staatsrechtler und Rechtsphilosoph Professor Horst Dreier. Moderatoren sind der Jurist Professor Eric Hilgendorf (Alumni) und Redakteur Andreas Jungbauer (Main-Post).

    „Urteil unterm Kreuz?“, so lautet der Titel der Würzburger Kellergespräche am Donnerstag, 12. Juli, im Max-Stern-Keller der Alten Universität Würzburg, Domerschulstraße 16. Beginn ist um 19 Uhr c.t.. Der Eintritt ist frei.

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