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    Gaukönigshofen

    Bücherei feiert 20. Jahrestag ihrer Wiedereröffnung

    In der alten Remise in der die Bücherei untergebracht ist, werden die Besucher von (von links) Michaela Höfner, Susanne Deppisch, Maria Bleß, Andrea Fellner und Carola Lehrieder gut beraten. Foto: Hannelore Grimm

    Lesestoff für Groß und Klein, CDs und Spiele für alle Alterklassen: Das bietet die Katholische öffentliche Bücherei Gaukönigshofen, die den 20. Jahrestag ihrer Wiedereröffnung feierte. Den Auftakt der Festlichkeit bildete eine Weinprobe und eine Autorenlesung mit Krimiautor Günther Huth.

    Die Feier, zu der sich zahlreiche Besucher im Pfarrhof einfanden, eröffnete die Bläserklasse der Grundschule Sonderhofen. Den Kindern, die unter der Leitung von Alois Klüpfel mit ihren Darbietungen die Zuhörer erfreuten, zollte nicht zuletzt MdB Paul Lehrieder seine Anerkennung. "Macht Musik und lest, dann seid ihr auf dem richtigen Weg" lautet sein Rat an die Mädchen und Buben.

    Der ehemalige Bürgermeister und sein Amtsnachfolger Bernhard Rhein dankten Leiterin Maria Bleß und ihren Helferinnen Michaela Höfner, Susanne Deppisch, Andrea Fellner und Carola Lehrieder, die ehrenamtlich in der Bücherei tätig sind. Von Seiten der Pfarrgemeinde gratulierten Martina Rieß und Birgit Derr der Einrichtung zum runden Geburtstag. Der Dank von Maria Bleß galt nicht zuletzt der pastoralen Mitarbeiterin Schwester Angelika Kutt für deren Unterstützung bei der Beschaffung von Büchern.

    Maria Bleß richtete ihre Dankesworte auch an die treuen Büchereinutzer. Zu bedauern ist nach ihren Worten lediglich, dass auffallend wenige Männer die Bücherei aufsuchen. Dabei habe die Einrichtung auch für Männer spannenende Lektüre im Angebot.

    Während die Großen das Büchereifest zum geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen und dem Stöbern in dem Bücherflohmarkt nutzten, gab es für die Kleinen ein Bastelangebot und sie konnten der Märchenerzählerin Gesine Kleinwächter lauschen.

    Die Wiedereröffnung der Bücherei nahmen vor 20 Jahren Maria Bleß, Carola Lehrieder und Annette Trunk in Angriff. Im Obergeschoss der Grundschule galt es damals den seit Jahren eingelagerten Bestand zu sichten und für die neue Einrichtung zu erfassen. Bereits ein Jahr später stand der Bücherei, an deren Aufbau sich auch die Gemeinde finanziell beteiligt hat, ein Umzug bevor.

    Ein neues Domizil fand die Einrichtung in der Remise im Pfarrhof, die bei der Erstellung des Jakobushauses umgebaut und renoviert worden war. Das Gebäude, das ehemals als Unterstand für Kutschen und Wägen diente, bietet ausreichenden Platz für die Bücherei und zeigt sich auch von Außen von seiner schönsten Seite. Dazu hat die historische Remise einen ebenerdigen Eingang, der besonders älteren Besuchern den Eintritt erleichtert.

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