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    Gerbrunn

    Bürger haben viele Ideen zur Umgestaltung

    Zahlreiche Bürger nutzten die Chance, sich am Planungsprozess „Umgestaltung der ehemaligen Schießanlage Roman Hill“ in ein Natur- und Freizeitareal zu beteiligen. Andrea Gebhardt und Michael Ickstadt vom Planungsbüro mahl-gebhard aus München stellten den bisherigen Planungsstand vor und moderierten den Workshop.

    In drei Arbeitsgruppen wurden positive und negative Aspekte des vorliegenden Entwurfs diskutiert und bewertet, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Gerbrunn. Keine Begeisterung gab es für den aus der Jägerschaft heraus gewünschten Schießstand, auch auf die ursprünglich angedachte Skateranlage soll verzichtet werden – wenig Beton und viel Natur soll verwirklicht werden. Wichtig waren den Bürgern Angebote für die jüngere und die ältere Generation, die Möglichkeit für Gruppe und Vereine bei Aktionstagen auch eine funktionierende Infrastruktur mit Küche und Sanitär- und Aufenthaltsräumen vorzufinden. Auch ein „Backhäusle“, Hochbeete, testweise naturnahes autarkes Wohnen beispielsweise in Tiny-Häusern, gemeinsame Projekte mit der Universität Würzburg, dem Bund Naturschutz im Hinblick auf den Klimawandel und die Pflanzung von resistenten Bäumen sowie die Idee einen Waldkindergarten unterzubringen kamen zur Sprache.

    „Gute Ideen für den weiteren Planungsprozess die wir gerne aufnehmen“, so Andrea Gebhard. Als nächstes wird sich erneut der Gemeinderat mit der Planung beschäftigen und die notwendige Förderanträge bei der Regierung von Unterfranken stellen, informierte Bürgermeister Stefan Wolfshörndl. Eine Umsetzung der Ideen soll in den Jahren 2019 und 2020 erfolgen.

    Lena Berger

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